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Seminar: "Bildung für alle - auch in Afrika?"


"Lebenschancen Malawi" ist eine Initiative der Stipendiaten der Stiftung für die Freiheit (im Bild Burkhard Scholz, Geschäftsf. Inselhotel Potsdam, und die Leiterin der Begabtenförderung, Marie-Luise Wohlleben)
Im Jahr 1990 wurde auf der „World Conference on Education for All“ in Jomtien, Thailand, das Ziel „Bildung für Alle“ verkündet. Dieses Ziel sah vor allem bessere und mehr Grundbildung und damit die Ausrottung von Analphabetismus vor. Am Ende der Dekade musste festgestellt werden, dass das Ziel nicht erreicht wurde. Zwar steigerten sich die Zahlen der Schulbesuche und der Alphabeten, doch neben der Quantität spielt auch die Qualität eine Rolle. Das „World Education Forum“ erneuerte im Jahr 2000 auf seiner Konferenz in Dakar das Ziel der Grundbildung für Alle, jetzt aber mit dem Zusatz die Analphabetenrate bis 2015 zu halbieren und die Chancengleicheit für Mädchen in der Bildung zu erreichen.

Da Bildung ein Schlüsselfaktor zur Verbesserung der Lebensumstände ist, wollen wir in diesem Seminar den Spuren der Bildung in Afrika nachgehen. Wie sah das originäre afrikanische Bildungssystem aus und welche Veränderungen hat es erfahren? Welche Fortschritte gibt es seit Dakar? Welche Risiken und welche Chancen birgt das Projekt „Bildung für Alle bis 2015“, das sich einreiht in die Millennium Development Goals, für Afrika? Welche Bildungsmodelle sind aussichtsreich in der Zukunft für Afrika?

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letzte Änderung: 12.09.2008


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