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Schulanfang: Startsignal für engagierte Eltern

August und September - das neue Schuljahr beginnt. Das ist zugleich ein Startsignal für engagierte Eltern. Wir bieten viele Informationen zum Thema Schule; denn Bildung liegt der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am Herzen. Deshalb haben wir an dieser Stelle interessante Informationen für Sie zusammen getragen:

Wußten Sie zum Beispiel schon: Wenn sich Eltern in der Schule engagieren, sehen sie sich einseitig als Unterstützer der Lehrkräfte und Schule und weniger als Repräsentanten der Elternschaft. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Lehrstuhl für Schulpädagogik (Inhaber des Lehrstuhls Prof. Dr. Werner Sacher) der Universität Erlangen-Nürnberg zur Elternarbeit an Schulen durchgeführt hat. Die repräsentative Untersuchung zur Elternarbeit an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien wurde im Auftrag der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt.

Erfahren Sie mehr über das Konzept der Freien Schule Woltersdorf. Diese Grundschule gibt es noch gar nicht – sie wird jedoch zum Schuljahr 2008/2009 gegründet. Laut vorliegendem Konzept wird sie eine reformpädagogischer Ausrichtung mit den Schwerpunkten Kommunikation, Umwelt, Technologien und der Vorbereitung auf lebenslanges Lernen haben.

Mythen oder Fakten? Schulpolitik auf dem Prüfstein", lautete der Titel einer Seminarreihe der Virtuellen Akademie. Vom Oktober 2006 bis März 2007 kamen online über 500 Akteure aus dem Bildungsbereich (Lehrer, Erzieher, bildungspolitisch engagierte Eltern, Schul- und Unterrichtsentwickler, Erziehungswissenschaftler und Bildungsforscher) zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch zusammen. Die Debatte ging von sechs Leitfragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung aus und entwickelte sich zu einem intensiven Erfahrungsaustausch über den Ist-Zustand der Regelschule in Deutschland sowie über die Merkmale einer zukunftsfähigen Schule, die in nachholender Modernisierung eine neue Lernkultur im Anschluss an die Mehrzahl der OECD-Länder entwickeln muss. Gemeinsam verabschiedeten sie die Erklärung "Schule kann gelingen!".

Der Chef des deutschen Pisa-Konsortiums, Prof. Dr. Manfred Prenzel ist nicht zufrieden mit den Bildungsreformen in Deutschland. "Die Schulminister versuchen offenbar, etwas aus den Schlagzeilen zu kommen," sagte er am 03.12.2006 im Interview mit Welt.de. Wenn er die freie Wahl hätte, würde er in den Niederlande, der Schweiz und auch in Belgien heute gerne zur Schule gehen, da in diesen Ländern die Grundstimmung an den Schulen äußerst konstruktiv ist. Die Schüler werden dort mehr wertgeschätzt und beim Lernen unterstützt, stellt sie aber auch vor Herausforderungen, an denen sie wachsen können. "Die Schulen benötigen vor allem mehr Freiheit. Eine Schule muss in der Lage sein, Probleme selbstverantwortlich und mit eigener Kraft lösen zu können", so Prenzel weiter.

Außerdem bieten wir Ihnen zum Download die beiden Positionsbroschüren "Erfolgreiche Schulen in Deutschland" und "Was macht Schulen erfolgreich?" an.

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letzte Änderung: 12.09.2008


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