Saarbrücken: Auftakt zu „Für Freiheit und Fairness“

Wolfgang Gerhardt und Moderator Peter Stefan Herbst
Im Rahmen der Reihe "Für Freiheit und Fairness" fand die diesjährige Auftaktveranstaltung in der Villa Lessing in Saarbrücken, statt. Die vom Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, initiierte Reihe, beschäftigte sich mit der zentralen Frage: Erreicht man mehr soziale Gerechtigkeit durch Umverteilung oder durch ein Umdenken hin zu mehr Eigenverantwortung des Einzelnen?
Wir können dem Wandel nicht ausweichen!
"Wir leben in einer Zeit des Wandels", erklärte Wolfgang Gerhardt bei der von Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung, moderierten Veranstaltung. Die Anpassung an den Wandel sei nicht einfach, müsse aber durch unsere Gesellschaft gemeistert werden. "Politik muss die Übergänge hilfreich gestalten. Wir können dem Wandel nicht ausweichen!"
Dabei solle man den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wettbewerb als etwas Positives ansehen, der nur dann funktioniert, wenn er mit Spielregeln des Fair-Play ausgestattet ist. Dies fordere auch mehr Verantwortung, Disziplin von jedem Einzelnen und Spielregeln in der Marktwirtschaft. "Der ehrbare Kaufmann muss nach Deutschland zurückkehren", forderte Gerhardt.
Bildungspolitik muss Ausgangspunkt einer modernen Sozialpolitik werden

Wolfgang Gerhardt in Saarbrücken
Gerhardt plädiert dafür, wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Wettbewerb als etwas Positives zu begreifen. Markt und
Moral, Markt und Charakter, Markt und Spielregeln - das seien, anders als in
Deutschland häufig behauptet, keine Gegensätze, sondern Voraussetzungen für
Erfolg und Allgemeinwohl.
Die dringend erforderlichen politischen Reformen sind nur möglich auf der Basis
von Erziehung, Bildung und Qualifizierung sowie einer auf Beschäftigung und
Wachstum ausgerichteten Wirtschaftsphilosophie, ?Chancen und Teilhabe, Bildung
und Arbeitsmarkt sind die neuen Maßstäbe für soziale Gerechtigkeit?, Erziehung sei
der Schlüssel zu Aktivitäten und Arbeit.
Viel zu lange hätte sich Politik und Gesellschaft den nötigen Reformen verweigert. Jetzt gehe es um eine ehrliche Bewertung der eigenen geistigen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kondition.
Weitere Termine der Veranstaltung "Für Freiheit und Fairness" mit Wolfgang Gerhardt sind in Vorbereitung. Sobald die Termine bestätigt sind, finden Sie sie in unserem Veranstaltungskalender. Der Planungsstand zum Vormerken:
17.05.2010: Aalen
26.05.2010: Halle/Saale oder Magdeburg
27.05.2010: Bremen
24.06.2010: Ahrensburg Kr. Stormarn
21.09.2010: Mainz
22.09.2010: Bad Homburg
Neuauflage der Broschüre "Für Freiheit und Fairness" von Wolfgang Gerhardt: Download (PDF) oder Printversion bestellen.





