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Promoting Tolerance: Studienreise in die USA

Das kürzlich eingeweihte Nationaldenkmal für Martin Luther King in Washington, DC
Das kürzlich eingeweihte Nationaldenkmal für Martin Luther King in Washington, DC
Promoting Tolerance – so lautet das Oberthema eines erfolgreichen transatlantischen Projekts deutsch-jüdischer Zusammenarbeit, das die Stiftung für die Freiheit seit fast zwei Jahrzehnten mit dem American Jewish Committee (AJC) durchführt. Junge Führungskräfte aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus der Projektregion Mittel-, Südost- und Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien arbeiteten in diesem Jahr zum Thema "Enhancing Pluralism and Religious Tolerance: How to do it?"


Anfang November folgte dann wie in jedem Jahr eine Studienreise in mehrere Städte der USA, die vom AJC und dem Transatlantischen Dialog der Stiftung ermöglicht wurde.

 

Diskussion über Bandenkriminalität in Los Angeles
Diskussion über Bandenkriminalität in Los Angeles
Anhand vieler praktischer Beispiele konnten sich die Teilnehmer darüber informieren, wie Politik und Zivilgesellschaft in den USA mit den Themen Pluralismus, Minderheiten und Gleichberechtigung umgehen. Besonderes Augenmerk galt dabei der jüdischen Lebenswelt, aber auch Themen wie Rassismus, dem Stellenwert der LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexuell and Transgender) und dem Problem des vornehmlich von ethnischen Minderheiten getragenen kriminellen Bandenwesens am Beispiel von Los Angeles.

 

Die Teilnehmer der Studienreise mit Regionalbüroleiter Klaff
Die Teilnehmer der Studienreise mit Regionalbüroleiter Klaff
Ein Besuch mit Diskussionsrunde im Holocaust-Memorial-Museum Washington stand ebenso auf dem Programm wie ein Rundgang auf den Spuren der "Immigrant Communities" in Lower Manhattan/New York City oder die Diskussion mit einer muslimischen Akademikerin über die Situation der Muslime in den USA. Viel Stoff für neue Erkenntnisse, für Fragen, Kritik und Vorschläge – und vor allem für Vergleiche mit den Lebenswirklichkeiten in den Ländern der 14 Teilnehmer, die in diesem Jahr aus Bulgarien, Rumänien, Russland, Ukraine, Kroatien, Serbien, Kosovo, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Ungarn sowie der Slowakei dabei waren.

 

David Harris und seine Mitarbeiterin Sara Weller
David Harris und seine Mitarbeiterin Sara Weller
David Harris, Executive Director des AJC, hob ausdrücklich die Bedeutung hervor, die das langfristig angelegte und damit nachhaltige Programm hat – für den transatlantischen Dialog, für die Stärkung von Pluralismus und Toleranz in den Transformationsstaaten Europas, besonders aber auch für die deutsch-jüdische Zusammenarbeit. Die Teilnehmer kehrten nicht nur mit vielen neuen Eindrücken heim, sondern auch mit vielfältigen Ideen für Initiativen, auch grenzüberschreitenden, um Ausgrenzung und Diskriminierung zu überwinden und aktive Beiträge für die Durchsetzung von Bürgerrechten, Gleichberechtigung und Integration für alle gesellschaftlichen Segmente in ihren Ländern zu leisten.

 

René Klaff, Regionalbüroleiter

 

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letzte Änderung: 25.11.2011



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