Nr. 64 | 02.10.2008 | Thailand: Neue Regierung im Amt - keine Entspannung des Konflikts
Mit dem Amtsantritt des neuen thailändischen Ministerpräsidenten Somchai Wongsawat endete die globale Aufmerksamkeit, die Thailand in den letzten Wochen erfuhr. Der Konflikt zwischen der stärksten Regierungspartei und der außerparlamentarischen Opposition ist damit aber noch nicht ausgestanden. Vielmehr fußt der Konflikt auf einer tiefen Spaltung der thailändischen Gesellschaft. Die Konfliktlinien verlaufen zwischen alten und aufstrebenden Eliten, begleitet von gesellschaftlichen Interessengegensätzen und Verteilungskämpfen zwischen Stadt und Land. Auch stellt sich die Frage ob die Demokratie in Thailand als Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit oder als Steuerung durch Eliten verstanden wird. Die momentanen Auseinandersetzungen haben das Potenzial, sich langfristig negativ auf die demokratischen Institutionen, die politischen Parteien und demokratische Wertemuster auszuwirken.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




