Nr. 61 | 21.09.2008 | Pakistan: Muskelspiele mit Happy End?
Im Streit um die eskalierenden US-amerikanischen Militäroperationen auf pakistanischem Gebiet zeichnet sich Entspannung ab. US-Generalstabschef Admiral Michael Mullen war überraschend am vergangenen Dienstag (16. 09.) in Islamabad zu Gesprächen mit der Militärführung und Regierungsvertretern eingetroffen, während Großbritanniens Premier Gordon Brown tags zuvor dem neuen Präsidenten Zardari gegenüber Verständnis für die massive Abwehr Pakistans gegen die Präsenz ausländischer Truppen gezeigt und zugesichert hatte, auch den amerikanischen Alliierten diese Position unmissverständlich deutlich zu machen. Ein Ende der Krise scheint greifbar und die Nutzung gemeinsamer Interessen für den Kampf gegen den Terror am Hindukusch wieder möglich zu sein.
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