Nr. 46 | 02.11.2011 | Südkorea: Kommunale Nachwahlen mit nationaler Tragweite - Ohrfeige für das politische Establishment
Die kommunalen Nachwahlen vom 26. Oktober 2011 für das Amt des Seouler Bürgermeisters und weiteren elf Kreisvorstehern wurden von vielen Bürgern, Politikern und Analysten mit Spannung erwartet. Insbesondere der Ausgang der Bürgermeisterwahl in der 10,6 Millionen-Metropole Seoul wurde weithin als Stimmungstest für die im April bzw. Dezember 2012 stattfindenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen gesehen. Knapp 10 Millionen Wähler und Wählerinnen in insgesamt 42 Wahlkreisen waren am vergangenen Mittwoch zum Urnengang aufgefordert. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Nationalen Wahlkommission (NEC) bei 45,9 Prozent, in Seoul geringfügig höher, bei 48.6 Prozent. Verglichen mit der Wahlbeteiligung vorangegangener Nachwahlen sprechen Mitarbeiter der NEC von einem relativ hohen Prozentsatz. Von den elf zur Wahl stehenden Bezirksvorsteherposten konnte die GNP acht, die DP zwei und Unabhängige ein Mandat erreichen. In Seoul gewann der Kandidat des liberal-progressiven Lagers, Park Won-Soon.Vollständigen Text jetzt abrufen (PDF)




