Nr. 25 | 10.06.2011 | Chinas unbändiger Hunger nach Rohstoffen
Wissenschaftler aus ganz Asien haben am 3. Juni in Seoul die Auswirkungen von Chinas Aufstieg auf seine direkten Nachbarn Nordkorea, Vietnam, Myanmar und Kambodscha diskutiert. Dabei zeigten sich interessante Parallelen. Der Aufstieg neuer Mächte hat schon immer Hoffnungen und Ängste geweckt. Derzeit verschiebt China die wirtschaftliche und politische Machtbalance besonders in Asien rasant und verunsichert seine Nachbarn. Wirtschaftlich hat sich das Land als globaler Wachstumsmotor etabliert und die Weltkonjunktur mit aus der Finanzkrise gezogen. Außenpolitisch tritt es für friedliche Konfliktlösungen ein. Doch gleichzeitig wecken Chinas militärische Aufrüstung, intransparente politische Strukturen und immer aggressiver vorgetragene Gebietsansprüche nicht nur in Südostasien Befürchtungen, dass sich das riesige Reich regional zu einer Bedrohung und vielleicht sogar global zu einem Rivalen der USA entwickeln könnte.Vollständigen Text jetzt abrufen (PDF)




