Nr. 12 | 17.02.2011 | Muskelspielerei in Nordostasien
Nach dem Scheitern der Gespräche in Panmunjom zwischen nord- und südkoreanischem Militär haben die Beziehungen zwischen den beiden Koreas wieder einmal einen Tiefpunkt erreicht. Beide Seiten tun sich schwer, die Sprachlosigkeit zu überwinden, will doch keine Seite von ihren Maximalforderungen abrücken und Kompromissbereitschaft zeigen, weil befürchtet wird, dies könnte als Schwäche ausgelegt werden. Deeskalation gehört offensichtlich nicht zum koreanischen Wortschatz. Stattdessen rüstet man verbal auf und lässt die Waffen sprechen. Nordkorea fühlt sich von China bestärkt, versteht es, aus seinen permanenten Provokationen und Aggressionen Kapital zu schlagen und zeigt der Welt die kalte Schulter ohne sich bisher irgendwelche Zugeständnisse zur Wiederaufnahme der Sechsparteiengespräche zur Entnuklearisierung abringen zu lassen. Ohne chinesische und amerikanische Hilfe scheint eine Lösung in weite Ferne gerückt. Was sind die Hintergründe und welche Optionen bieten sich?Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




