Nr. 68 | 14.12.2010 | Phillipinen: 100 Tage ungekannte politische Stabilität unter Präsident Aquino (dt. / engl.)
Der liberale Kandidat Benigno („Noynoy“) Aquino III wurde am 10. Mai mit 59% der Stimmen zum Präsidenten der Philippinen gewählt - der größte Wahlsieg in der neueren Geschichte des Landes. Das öffentliche Urteil über die ersten 100 Tage ist im Großen und Ganzen positiv. Wichtige Weichenstellungen, besonders im wirtschaftlichen Bereich, wurden gemacht. Aber die Entscheidung der Regierung Noynoys in den vergangenen Tagen, keinen Repräsentanten zur Friedensnobelpreisfeier zu schicken aufgrund chinesischer Befindlichkeiten, war ein politischer Fehler. Jetzt muss der Präsident zeigen, dass er in Sachen Menschenrechte die Zügel der Macht immer noch fest in seinen Händen hat. Dessen ungeachtet erlebt das Land ein fast unerhörtes Maß politischer Stabilität und die Bevölkerung ist laut Umfragen zufrieden.
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This Summer’s election victory of Benigno Simeon ‘Noynoy’ Aquino III as 15th President of the Republic of the Philippines has been compared to the success of President Barack Obama when he won in 2008. Both ran under the banner of change and against an extremely disliked predecessor. Both were propelled to the presidency by overwhelming public support (‘People Power’) and given the mandate to lead with a huge number of expectations. Although Obama’s approval rating remained high on his 100th day in office, it is now plummeting. Democrats were struggling in the recent mid-term elections. Will Noynoy eventually face the same fate?
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