Nr. 54 | 04.11.2010 | Brasilien - Die bürgerliche Opposition vor dem Scheideweg
Im zweiten Wahlgang der brasilianischen Präsidentschaftswahlen am 31. Oktober 2010 konnte sich erwartungsgemäß die von Präsident Lula ausgesuchte Kandidatin der Arbeiterpartei Dilma Rousseff gegen den Kandidaten der bürgerlichen Opposition José Serra durchsetzen. Sie wird Lulas Politik fortsetzen, sich zugleich aber auch darum bemühen, die Position der Linken im Land zu stärken. Auf den ersten Blick ist das Ergebnis der Wahlen für die bürgerliche Opposition im Rahmen der Gegebenheiten durchaus zufriedenstellend, doch hat es ihre strukturellen Schwächen offengelegt. Zu diesen gehört vor allem ihre ideologische Beliebigkeit. Wenn die bürgerliche Opposition zurück an die Macht will, muss sie diese Schwächen beseitigen. Doch dafür spricht wenig.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




