Nr. 49 | 08.10.2010 | Brasilien: Lulas letzter Triumpf? Dilma Rousseff vor der Wahl zur neuen Präsidentin Brasiliens
Nach einem eher lustlosen Wahlkampf ohne ein überragendes Thema hat die von Präsident Lula ausgesuchte Kandidatin der Arbeiterpartei Dilma Rousseff entgegen den Voraussagen der Meinungsforscher die Mehrheit im ersten Wahlgang verfehlt. Das lag vor allem am guten Abschneiden der grünen Kandidatin Marina Silva. Rousseff muss nun am 31. Oktober 2010 noch einmal gegen den bürgerlichen Oppositionskandidaten José Serra antreten, dürfte sich am Ende aber durchsetzen. Damit steht die Fortsetzung des „brasilianischen Modells“ auf der Agenda. Für die bürgerlichen Parteien war der Wahltag schmerzlich. Aber immerhin konnten sie trotz herber Verluste bei den Parlamentswahlen einige wichtige Ämter in den Bundesstaaten behaupten. Sie könnten zur Ausgangsposition einer Regenerierung werden, die angesichts des Machthungers der Regierungsparteien und der ungeklärten künftigen Rolle von Präsident Lula dringend notwendig ist.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




