Nr. 27 | 21.05.2010 | Thailand: Ende der Besetzung Bangkoks
Die seit Wochen anhaltenden Proteste in Bangkok schlugen in den vergangen Tagen erneut in Gewalt um. Dabei kamen nach bisherigen Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Berichten zufolge wurden 27 öffentliche Gebäude in Bangkok in Brand gesetzt. Die nicht enden wollenden Auseinandersetzungen auf den Straßen Bangkoks legen tiefgreifende Konfliktlinien in der Gesellschaft des Landes offen. Premierminister Abhisit Vejjajiva versucht sein Bestes, den Konflikt einer politischen Lösung zuzuführen. Leider gibt es unter den demonstrierenden Rothemden radikale Elemente, die den Kompromisskurs Abhisits ablehnen. Zudem versagen sich die historischen, sozio-ökonomischen sowie politischen Ursachen der Krise einer simplen und raschen Bewältigung.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




