Nr. 11 | 30.03.2010 | Irak: Bagdad nach der Parlamentswahl - Regierungswechsel möglich, säkulare Kräfte gestärkt
Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen deutet sich im Irak ein Regierungswechsel an: das Wahlbündnis des amtie-renden Premierministers Nuri Al Maliki unterliegt dem seines schärfsten Widersachers Iyad Allawi – um zwei Sitze. Während die endgültige Bestätigung der Wahlergebnisse durch die rechtlichen Instanzen noch aussteht, nimmt Allawi bereits Gespräche auf, um eine mehrheitsfähige Regierung zu formen. Das politische Feld ist zersplittert, und die Verhandlungen dürften langwierig werden. Sicherheitskräfte warnen vor einem allzu langen Machtvakuum an der Staatsspitze. Indes forderten erste Anschläge nach den Wahlen bereits 59 Tote – gezielte Versuche, den fragilen Staat in dieser kritischen Phase zu erschüttern.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




