Nr. 47 | 02.07.2009 | Irak: US-Truppenabzug aus Iraks Städten – Gemischte Gefühle auf dem Weg in die volle Souveränität
Der Rückzug der US-Truppen aus den Städten und Ortschaften Iraks in umliegende Militärbasen ist abgeschlossen. Sechs Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins schickt sich erstmals wieder eine irakische Regierung an, das Gewaltmonopol in ihrem von Krieg und Unruhen gezeichneten Land zu übernehmen. Die Amerikaner sollen nur noch im Ausnahmefall und auf Anforderung der irakischen Regierung zur Unterstützung der irakischen Armee und Polizei eingreifen. Ministerpräsident Maliki ist vorerst der große politische Gewinner dieses Rückzugs, wird der Ursprung dieser Entwicklung im Allgemeinen doch seiner Hartnäckigkeit und seinem Verhandlungsgeschick gegenüber den Amerikanern zugeschrieben. In die Freude und Genugtuung vieler Iraker mischt sich jedoch spürbarer Zweifel am Versprechen Malikis, die irakischen Sicherheitskräfte seien ihrer neuen Aufgabe voll und ganz gewachsen.Vollständigen Bericht abrufen (PDF)




