Nr. 37 | 09.06.2009 | Europawahlen in Osteuropa - Licht und Schatten für liberale Parteien
Zur Teilnahme an den Europawahlen 2009 waren auch knapp 80 Millionen EU-Neubürger aus den zehn Reformländern in Mittel -und Südosteuropa aufgerufen. Im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise, einer anhaltenden Identitätskrise der Europäischen Union sowie einer noch nicht abgeschlossenen Konsolidierung der jungen Demokratien entsenden die östlichen Mitgliedsparteien der Europäischen Liberalen (ELDR) insgesamt weniger Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg. Neben schmerzhaften Verlusten in Polen und Ungarn, erkämpften Liberale wie in Lettland, Bulgarien und Slowenien aber auch unerwartete Erfolge. Dies gibt im Jahr der 20. Wiederkehr der demokratischen Wende im Osten vielerorts Anlass zur vorsichtigen Hoffnung auf eine langsame Trendwende zugunsten jener politischen Kraft, die seinerzeit einen entscheidenden Anteil an der freiheitlichen Revolution hatte.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




