Nr. 15 | 16.03.2009 | Südkaukasus: Die Krise dauert an
Nach dem Russisch - Ossetisch - Georgischen Fünf-Tage-Krieg im August 2008 hat die Unsicherheit im Südkaukasus erneut zugenommen. Der mit Unterstützung der Europäischen Union ausgehandelte Waffenstillstand ist brüchig, weil er von Russland nicht voll umgesetzt wird und die Georgier auf der Garantie ihrer territorialen Integrität durch die internationale Gemeinschaft bestehen. Die staatliche Anerkennung der beiden abtrünnigen Gebiete durch Russland macht praktisch Verhandlungen über den Status der Gebiete unmöglich. Erschwert wird die Lage noch dadurch, dass Zehntausende georgischer Flüchtlinge während der Kriegshandlungen Südossetien verlassen mussten und bis heute dahin nicht zurückkehren konnten. Hinzu kommen wachsende Spannungen zwischen Georgien und Armenien um die armenische Minderheit im georgischen Jevakhetien.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




