Navigation

Zur Startseite

Inhalt

Palästinensische Delegation besucht Brüssel und Berlin

Palästinensische Delegation am Potsdamer Stiftungssitz...
Palästinensische Delegation am Potsdamer Stiftungssitz...
Eine palästinensische Delegation aus Vertretern von Nicht-Regierungsorganisationen und Wirtschaftsexperten hatte Gelegenheit, in Brüssel und Berlin Gespräche zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Fragen zu führen. Auch Bundesminister Dirk Niebel fand Zeit für eine kurze Begrüßung und einen Gedankenaustausch.

Auf Einladung des Büros Jerusalem und in Begleitung des Projektleiters, Hans-Georg Fleck, sowie des Leiters der Palästina-Abteilung, Suleiman Abu-Dayyeh, reiste die sechsköpfige Delegation zunächst nach Brüssel. Dort standen Gespräche mit für Nahost-Fragen und Palästina zuständigen Mitarbeitern der EU-Kommission im Vordergrund. Die palästinensischen Gäste machten dabei kein Hehl aus ihrem Wunsch, dass sich die EU in Zukunft nicht nur finanziell, sondern noch weit mehr politisch in Nahost engagieren möge: Während die einseitige Unterstützung für Israel durch die Bush-Administration die USA viel Kredit in Palästina und der gesamten arabischen Welt gekostet habe, genieße Europa nach wie vor großen Respekt und Anerkennung.

...mit Bundesminister Niebel...
...mit Bundesminister Niebel...
Auch in der Begegnung mit der liberalen Berliner Abgeordneten im EU-Parlament, Alexandra Thein, standen die aktuellen politischen Fragen im Zentrum. Mit großer Offenheit machte Thein den Gästen deutlich, wie schwierig es sei, sich im EU-Parlament für die legitimen Anliegen des palästinensischen Volkes und den Wunsch nach Realisierung einer Zwei-Staaten-Lösung zu engagieren.

Der Berliner Teil des umsichtig vorbereiteten Informationsprogramms hatte sowohl politisch akzentuierte als auch wirtschaftspolitische Höhepunkte. Zu ersteren gehörte zweifellos die Begegnung mit dem liberalen Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, der es sich nicht nehmen ließ, die Gäste aus Palästina in den Berliner Diensträumen seines Hauses zu begrüßen.

...und Rainer Stinner MdB.
...und Rainer Stinner MdB.
Niebel unterstrich dabei die deutsche Unterstützung für die Schaffung eines palästinensischen Staates – eine Haltung, die schon seit Jahr und Tag durch eine sehr aktive deutsche Hilfe für die Menschen Palästinas untermauert werde. Auch der erst seit wenigen Monaten amtierende palästinensische Botschafter in Deutschland, Salah Abdel Shafi, fand Zeit, sich mit den Gästen aus seiner Heimat zu treffen. Botschafter Abdel Shafi, der zuvor in Schweden tätig war, glänzte dabei nicht nur durch seine große Vertrautheit mit den politischen Bedingungen in Deutschland, sondern auch durch seine hervorragenden Deutsch-Kenntnisse. Auch der außenpolitische Obmann der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Stinner, stand der Delegation zu einem Gedankenaustausch zur Verfügung.

Wirtschaftlich tätige Gesprächspartner fanden die Gäste u.a. in der gastlichen Berliner Repräsentanz der „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (Leon Macioszek), beim Deutsch-Palästinensischen Wirtschaftsrat (Hisham Dahshan) und bei der Arabisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer Ghorfa. Hierbei standen die aufgrund der bestehenden politischen Bedingungen noch weitgehend ungenutzten Potenzen der palästinensischen Wirtschaft im Vordergrund.

Ein atmosphärisches Highlight bildete am Schlusstag der herzliche Willkommensgruß, den der Leiter des Bereiches Internationale Politik, Ulrich Niemann, in den Räumlichkeiten der Stiftung, an die Gäste richtete. Diese zeigten sich besonders beeindruckt von der reichen Geschichte des Babelsberger Stiftungssitzes. Das reichhaltige, gelegentlich strapaziöse, jedoch stets bereichernde Programm ließ die palästinensischen Stiftungsgäste nicht unbeeindruckt. Stiftungsrepräsentant Fleck zeigte sich guten Mutes, dass von dieser Begegnung seiner palästinensischen Partner mit Gesprächspartnern insbesondere aus Deutschland wichtige Impulse für die Arbeit der liberalen Stiftung in der Region ausgehen werden.

Zum Projekt Palästina
letzte Änderung: 13.10.2010


06.06.2012: Piraten in der Politik- Modeerscheinung oder mehr?

16.06.2012: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

03.12.2012 bis 05.12.2012: Freiheit und Verantwortung - Philosophische Grundlagen

Schaufenster Stiftung

Kontakt

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Referat Internationale Konferenzen und Programme in Deutschland

Reinhardtstr. 12, 10117 Berlin

 

 

Dr. Gabriele Thöns

 

Tel.: +49(0)30.288778-41

Fax: +49(0)30.288778-49

 

E-Mail: gabriele.thoens@freiheit.org

 

 

Sabine Landscheidt

 

Tel.: +49(0)30.288778-47

Fax: +49(0)30.288778-49

 

E-Mail: sabine.landscheidt@freiheit.org