Musik und Wort: "Beethovens Freiheit" in Heilbronn
Freiheit gedacht, gespielt, gehört - dieser Maxime folgte ein Vortrags- und Konzertabend mit dem Rubin Duo und Solveig Palm, Leiterin des Jugendmusikfestivals „Ludwig van B.“ und Altstipendiatin der Stiftung. Dieser Abend war Teil der Veranstaltungsreihe „Beethovens Freiheit“, mit der die Stiftung für die Freiheit dem Aufbruch der politischen Selbstbestimmung und ihrem musikalischen Ausdruck im Zeitalter der Aufklärung nachspüren möchte.
Rubin Duo: Annette Rehberger und Stephan Hohlweg Im stilvollen Ambiente des Rokoko-Stucksaals im Heilbronner Schießhaus boten Annette Rehberger an der Violine und Stephan Hohlweg am Flügel mit den zwei glänzend vorgetragenen Violin-Sonaten Opus 30 Nr. 6 A-Dur und Nr. 7 c-moll den Klangausdruck dessen, was Ludwig van Beethoven als Freiheit empfand.
Wie Beethoven die Umbrüche seiner Zeit wahrnahm und was ihn als ersten „bürgerlichen“ Komponisten beeinflusste, erläuterte Dr. Solveig Palm in ihren Beiträgen. Darin erweiterte sie Schillers Bonmot „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ und bezeichnete die „Improvisation als die schöpferischste Form der Freiheit“.

Rehberger und Hohlweg mit Solveig Palm nach der Veranstaltung Bereits in der Veranstaltungspause lobten die Gäste das neuartige Konzept, politische Werte auf diese Weise zu vermitteln und ihnen geschichtlich auf den Grund zu gehen. Denn die Verbindung von Musik und Text verdeutlichte auf eindrucksvolle Weise den tief empfundenen Freiheitsdrang Beethovens als Impetus bei der Komposition seiner Werke und ließ die Veranstaltung somit zu einer ganz besonderen Erfahrung werden.
Mehr zu "Beethovens Freiheit " (inkl. der weiteren Termine in ganz Deutschland)





