Marketing politischer Bildungsarbeit optimieren
Johannes Issmer, Cornelia Holtmann Drei Tage kamen die Mitarbeiter des Bereichs Politische Bildung und Begabtenförderung in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach zusammen. Die gemeinsame Klausurtagung diente dazu, die Werkzeuge der politischen Bildung zu optimieren, ein Bewusstsein und die Sensibilität für das Marketing der Bildungsangebote neu auszurichten sowie für die liberalen Angebote der Stiftung die Akquirierung neuer Aktivbürger zu fördern. Dabei stellte der Bereich seine bisherigen Aktivitäten auf den Prüfstand, entwickelte kreativ und innovativ neue Ideen.
Impulse für die Diskussion und Arbeit erhielten die Mitarbeiter durch verschiedene Kurzvorträge: So freuten sie sich besonders, dass der Vorsitzende des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, mit ihnen über "Freiheitsförderung als Auftrag!" diskutierte.
Carina El-Nomany stellte ein Benchmark vor, wie andere Seminaranbieter innovativ neue Teilnehmer gewinnen und binden. Und bei dem Besuch der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln am Samstagvormittag inspirierte Ulrich Breite, Fraktionsgeschäftsführer und Mitglied des Rates, wie im anderen Teil des organisierten Liberalismus Kommunikation und politisches Marketing mit dem Bürger betrieben wird.
Offener Dialog – Inspirationen für die Zukunft
Auf dem "Heißen Stuhl" stellte sich der Bereichsleiter Politische Bildung und Begabtenförderung, Gerhard Söltenfuß, den kritischen Fragen der Bereichsmitarbeiter und trat mit ihnen in einen offenen Dialog, wie sie gemeinsam die Zukunft des Bereichs gestalten wollen.
Arne Sailer, Christian Schmelzer, Myriam Kammerlander und Boris Braune, die Akteure des künstlerischen Abendprogramms (v.l.n.r.) Ein künstlerisches Abendprogramm sorgte für Abwechslung.
Politische Bildung ist Demokratieförderung
Letztlich bemesse sich der Erfolg liberaler Freiheitsförderung an seiner langfristigen Zielsetzung. Im Kölner Rathaus unterstrich Wolfgang Gerhardt die enge Verbindung von politischer Bildung und Demokratieförderung.
„Den Bürgern muss die Verantwortung bewusst werden, dass Sie für ihre Freiheit eintreten, um ihre persönliche Biographie nicht staatlichen Vorgaben zu überlassen. Freiheit bedingt Spielregeln als verbindlichen Handlungsrahmen neben sittlichen moralischen Haltungen. Die Gesellschaft wird durch eine Überwölbung des Staates erstickt und gefährdet somit die Freiheit des Einzelnen. Daher müsse eine offene liberale Gesellschaft Freiheit als Lebensstil begreifen“, betonte Gerhardt.
Aktivbürger gewinnen und fördern
„Aufgabe der Stiftung für die Freiheit“, so der Appell von Gerhardt an die Mitarbeiter des Bereichs Politische Bildung und Begabtenförderung, „ist es, zum Engagement in der Demokratie zu motivieren und zu befähigen.“
Das Resümee von Gerhard Söltenfuß:
„Unsere Klausurtagung habe ich als ein informatives und motivierendes Ereignis mit ergiebigen Diskussionen erlebt und in Erinnerung. Für mich waren insbesondere die offene und inspirierende Gesprächskultur und das hohe Engagement aller Mitarbeiter bei allen Programmteilen sowie den gemeinsam erarbeiteten Lösungsansätzen eine erfreuliche Erfahrung. Für die Beteiligung und Mitwirkung der Mitarbeiter an der Veranstaltung möchte ich daher meinen herzlichen Dank aussprechen!“, so Söltenfuß.
Damit ist der Bereich Politische Bildung und Begabtenförderung sowohl inhaltlich als auch methodisch gut darauf vorbereitet, den Anforderungen und Erwartungen zu entsprechen.
Mario Burow





