Archiv des Liberalismus übernahm Bibliothek von Ludwig Lachmann

Ludwig Lachmann Eine große Bereicherung erfuhr das Archiv des Liberalismus durch die Übernahme der Bibliothek des liberalen Wirtschaftswissenschaftlers Ludwig Lachmann. Die Bibliothek enthält deutsche Literatur zur Ökonomie, Philosophie und zur Geschichte vor allem aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts.
Ludwig Lachmann wurde 1906 in Berlin geboren und starb 1990 in Johannesburg. Er studierte an der Berliner Humboldt-Universität u.a. bei Werner Sombart, der ihn ebenso prägte wie die Begegnung mit Ludwig Mises. 1933 emigrierte Lachmann nach London und arbeitete bis 1948 an der renommierten London School of Economics. Hier war es vor allem der Einfluß von Friedrich August Hayek, der ihn prägte. 1948 erhielt Lachmann einen Ruf an die Universität von Johannesburg, wo er bis zu seiner Emeritierung wirkte. Lachmann gilt als der Vertreter der „österreichischen Schule“ und schrieb außer einer „Theorie des Kapitals“ auch eine Monographie über Max Weber.
Lachmann, der den größten Teil seines Lebens in englisch sprechender Umgebung verbrachte, verlor nie seinen deutschen Akzent und selbst seine handschriftlichen Vorlesungsmanuskripte enthalten deutsche Einsprengsel. Eine ausführliche Biographie sowie ein Gespräch mit Lachmann finden sich unter: http://www.mises.org/content/lachmann.asp





