Liberales Gipfeltreffen in Cancun/Mexiko
Die Friedrich-Naumann-Stiftung ist Mitveranstalterin eines Konferenzzyklus in Cancun/Mexiko, zu dem vom 28. April bis 2. Mai mehr als 150 Führungskräfte liberaler Parteien und Organisationen aus etwa 50 Ländern der Welt zusammentreffen.Ziel der Veranstaltungen ist es unter anderem, auf die gegenwärtige Gefährdung der Region Lateinamerika durch einen Populismus, der um jeden Preis nach Machterhalt strebt und unverhohlen elementare Bürger- und Menschenrechte verletzt, aufmerksam zu machen.
Das “Gipfeltreffen“ wird in zweigeteilter Form stattfinden: zunächst eine Konferenz des erweiterten Executive Committees der Liberal International (LI) vom 28. bis zum 30. April, die tatkräftig von der mexikanischen Partei Nueva Alianza unterstützt wird und anschließend ein internationaler Workshop des lateinamerikanischen liberalen Netzwerkes Relial am 1. Mai.
Liberal International ist der Weltverband der liberalen Parteien, dessen Hauptziel die Förderung der liberalen Demokratie ist. Bei der LI-Konferenz wird das Thema “Migration - Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Liberale Ansätze und Maßnahmen” im Mittelpunkt stehen, mit der Absicht, die politischen Positionen der liberalen Parteien zu diesem Thema zu diskutieren und eine abgestimmte Resolution zur Migrationsfrage zu verabschieden. In diesem Kontext wird neben anderen auch Dr. Miguel Ángel Jiménez, Fraktionsvorsitzender von Nueva Alianza im mexikanischen Parlament, sprechen und die Ergebnisse der jüngst bei einem Kooperations-Workshop des Regionalbüros Lateinamerika mit dem Stiftungsbüro in Washington erarbeiteten Thesen zur Migration vorstellen.
Die zweite Veranstaltung führt Vertreter einer Vielzahl liberaler lateinamerikanischer Institutionen zusammen, die die politische Situation in Ländern wie Bolivien, Kuba, Nicaragua und Venezuela analysieren und ihre Einschätzungen hinsichtlich institutioneller Defizite, Rechtsunsicherheit, Machtkonzentration und Behinderung der demokratischen Entwicklung in diesen Ländern diskutieren werden. Dabei geht es sowohl um einen Meinungsaustausch als auch um den Entwurf von Reaktions- bzw. Handlungsstrategien des Netzwerkes Relial. Neben vielen anderen prominenten Liberalen nehmen an den Veranstaltungen teil: Lord John Alderice, Präsident von Liberal International; Otto Guevara, Präsident des liberalen Netzwerkes Lateinamerika (Relial); Dr. Wolfgang Gerhardt, Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung; Tomás Ruiz González, Präsident von Nueva Alianza; Eduardo Montealegre, Oppositionsführer in Nicaragua; Onyx Lorenzoni, Vorsitzender der liberalen Fraktion im brasilianischen Parlament und Ankläger im Prozess gegen Präsident Lula da Silva; Ricardo López Murphy, Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im Oktober in Argentinien; Joaquina Allemany, Präsidentin der Internationalen Vereinigung Liberaler Frauen und Eduardo Enrique Reina, Vize-Außenminister von Honduras
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