Lateinamerika: Ohne Freiheit kein Wachstum
Das Fraser Institut hat in San José, Costa Rica, auf einer vom Institut für Freiheit und Politische Analyse (INLAP) und der Friedrich-Naumann-Stiftung organisierten internationalen Konferenz den Index für wirtschaftliche Freiheit 2006 präsentiert.
In einem vor der Konferenz veröffentlichten Kommuniqué erklärte das weltweite Netzwerk für Wirtschaftliche Freiheit, dass der Mangel an markorientierten Reformen und die rechtsstaatlichen Defizite in den meisten lateinamerikanischen Länder zu einem verlorenen Jahrzehnt geführt haben. Voraussetzung für die Einrichtung eines Rechtsstaates ist, statt der – für die Vergangenheit typischen – ergebnislosen Reformen die Durchführung von Neuerungen, die den Lebensstandard nachhaltig verbessern und das Leid der ärmsten Bevölkerung lindern.Das weltweite Netzwerk für Wirtschaftliche Freiheit ist eine Vereinigung unabhängiger Organisationen, die in 72 Ländern Analysen zur Sozial- und Wirtschaftspolitik durchführt, die vom Fraser Institute in Kanada koordiniert werden. Der von der Stiftung mit herausgegebene Jahresbericht zur weltweiten wirtschaftlichen Freiheit ist international anerkannt.
Die Analyse spricht von einem verlorenen Jahrzehnt für Lateinamerika.
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Ausführlicher Bericht (PDF)
Veranstaltungstipp: Lateinamerika - Der vergessene Kontinent?





