Lateinamerikakonferenz: Gegen die neuen Feinde der Freiheit
Die Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert gemeinsam mit dem Ibero-Amerika-Verein und dem GIGA Institut für Iberoamerika-Kunde am 5. und 6. Dezember eine Internationale Konferenz zum Thema „Lateinamerika – der vergessene Kontinent? Perspektiven für Deutschland und Lateinamerika im Zeitalter der Globalisierung“ im Übersee-Club in Hamburg. An dieser Veranstaltung nehmen zahlreiche lateinamerikanische und deutsche Experten teil, um die Herausforderungen Deutschlands, Europas und Lateinamerikas im 21. Jahrhundert zu analysieren und neue Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern und entwickeln.
Dr. Wolfgang Gerhardt Unter anderem werden der ehemalige Wirtschaftsminister aus Argentinien, Domingo Cavallo, der frühere Außenminister von Guatemala, Jorge Briz, sowie der kolumbianische Senator Rafael Pardo Rueda dabei sein. Gemeinsam mit dem Direktor des GIGA-Instituts für Iberoamerika-Kunde, Professor Klaus Bodemer, dem Senior Vizepräsident von Siemens, Daniel Fernandez, dem außenpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Werner Hoyer, und der Lateinamerika-Korrespondentin der Tageszeitung Die Welt, Hildegard Stausberg, will die Friedrich-Naumann-Stiftung den lateinamerikanischen Raum in das Blickfeld der deutschen Öffentlichkeit rücken. Der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt, wird die auswärtigen Gäste am Vorabend der Tagung begrüßen.

Werner Hoyer MdB* „Viel zu sehr hat Deutschland in den letzten 15 Jahren nach Asien, speziell nach China und Indien, geschaut und dort den Wirtschaftsaufschwung bewundert“, sagt Dr. Wolf-Dieter Zumpfort, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stifung. Dabei hätten sowohl die Politik wie auch die Wirtschaft den Kontinent vernachlässigt, der geschichtlich, kulturell, religiös und sprachlich dem europäischen am nächsten ist.





