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Kulturwirtschaft: Rezession gibt es für Kreative nicht

Walter Hirche
Walter Hirche
Der Auswertung der Diskussionsergebnisse schickte Walter Hirche, Niedersächsischer Wirtschaftsminister und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, einige einführende Worte vorweg. Sein Orientierungspunkt dabei war das in Deutschland 2007 ratifizierte UNESCO-Übereinkommen zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Was auf dem Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft passiere, sei ein „Vorbote der nachindustriellen Wirtschaft“. Hirche regte an, Bund und Länder in die Workshops der nächsten Jahrestagung stärker als bisher einzubinden. Gleichzeitig empfahl er den Veranstaltern die Herausgabe eines „Blaubuchs der Kulturwirtschaft“.

Bernd Fesel
Bernd Fesel
Deutlich wurde, dass die Möglichkeit der weltweiten Vernetzung der Kreativwirtschaft Politik und Gesellschaft vor neue Chancen, aber auch vor neue Herausforderungen stellt. Die nationalen Grenzen bezeichneten viele Podiumsgäste als eher kontraproduktiv. Sie verlangten, die Kulturwirtschaft endlich auch als Standortvorteil wahrzunehmen und die Spannungen zwischen Kultur und Wirtschaft abzubauen.

In seinem Schlusswort rief Bernd Fesel, Geschäftsführer des Büros für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft, dazu auf, die Unterscheidung zwischen alten und neuen Kulturbranchen endlich aufzugeben. Beide nämlich verfolgten längst ein gemeinsames Ziel. Fesel zeigte sich erfreut, dass die Jahrestagung Kulturwirtschaft fünf Jahre nach der Premiere ihren festen Platz im kulturellen Jahreskalender hat.


Zur Vertiefung:

Rede Staatsminister Neumann (PDF)
Statement Bernd Weismann (PDF)
Rede Edna dos Santos-Duisenberg (engl., PDF)
Rede Margriet Leemhuis (PDF)
Rede Hans-Joachim Otto MdB (PDF)
Pressemitteilung der UNESCO zur Tagung
Tagungsbericht 2007
Förderangebot der IBB für die Kreativwirtschaft
Kreativwirtschaft bei der Niederländischen Botschaft

www.kulturpolitik-kulturwirtschaft.de
www.european-creative-industries.eu
www.unesco.de


1. Podiumsdiskussion



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letzte Änderung: 10.11.2008


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