Korea: Klitz erhält Auszeichnung der Hanyang-Universität

Präsident Kim Chong-Yang überreicht die Promotionsurkunde Die Hangyang Universität zu Seoul hat dem Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Korea, Walter Klitz, die Ehrendoktorwürde verliehen. Etwa 120 Gäste nahmen an der feierlichen Zeremonie in der internationalen Kongresshalle der Hanyang-Universität teil.
Die Auszeichnung wurde Klitz „in Anerkennung seiner herausragenden Expertise auf dem Gebiet der lokalen Selbstverwaltung, seiner hingabevollen Anstrengungen um Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und der tiefgreifenden Auswirkung seines Einsatzes für Kapazitätsaufbau in rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen“ zuteil.
In seiner Laudatio lobte der Präsident der Universität, Kim Chong-Yang, die seit 1987 bestehende enge Zusammenarbeit von Stiftung und Hanyang Universität und die gemeinsamen Bemühungen um Demokratie, Bürgerbeteiligung, lokale Selbstverwaltung der Kommunen und politische Dezentralisierung.

Traditionell-koreanisches Rahmenprogramm Er betonte, dass sich das gemeinsam von Stiftung und Hanyang Universität gegründete Forschungszentrum für lokale Selbstverwaltung (CLA) mittlerweile als einer der „Hauptakteure auf diesem Gebiet“ etabliert habe. Walter Klitz, so hob er hervor, habe die Partnerschaft zwischen Uni und Stiftung vertieft und entwickelt. „Unter seiner Führung wurden in Korea gewaltige Schritte in Richtung lokale Selbstverwaltung und Bürgerbeteiligung getan.“
Er würdigte Klitz als „einen von wenigen Persönlichkeiten der internationalen Beziehungen, denen auch die DVR Korea Zugang gewäht“. Er habe „verlässliche Arbeitsbeziehungen mit nordkoreanischen Entscheidungsträgern aufgebaut“ und gebe selbst in schwierigen Zeiten sein Bestes, „um den Dialog am Leben zu halten“ und eine „Brücke zwischen den beiden Koreas zu schlagen“. Seine „rastlosen Bemühungen“, so fuhr der Präsident fort, würden von beiden Regierungen geschätzt. In ganz Korea würde Herr Klitz als „engagierter und unabhängiger Anwalt für Stabilität, Frieden und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel“ geschätzt.
Präsident Kim beglückwünschte den Geehrten und hieß ihn nun „als vollwertiges Mitglied“ im Kreise der Hanyang-Familie willkommen. Er hoffe, dass die Verleihung der Ehrendoktorwürde der bewährten Naumann-Hanyang-Partnerschaft weiteren Aufwind beschere und auch den „Bildungs-, Kultur- und Politikaustausch zwischen Deutschland und Korea verstärkt“.

Walter Klitz bei seiner Anerkennungsrede Bewegt dankte Walter Klitz dem Präsidenten für seine freundlichen Worte. Diese Auszeichnung verdeutliche die starke Wertschätzung der Partnerschaft seitens der Universität. „Diese Partnerschaft hat bereits einiges erreicht. Sie hat die Sache der Freiheit stets vorangetrieben. Mit großem Stolz schauen wir zurück auf einen weltweit einzigartigen Transformationsprozess von Demokratie, Wirtschaft und Politik.“
Klitz dankte seinen Vorgängern im Amt und hob hervor, dass auch sie sich dem Wohlergehen aller Koreaner verschrieben gehabt hätten. „Ich möchte ihnen für ihre harte Arbeit und den Enthusiasmus danken, den sie der Unterstützung des Strebens nach gesellschaftlicher Entwicklung und der Genese einer beständigen und nachhaltigen Entwicklung widmeten.“ Er sei überzeugt davon, dass „Friede und Wohlstand ohne individuelle Freiheit und soziale Verantwortung keinen Bestand“ habe. Friede und Wohlstand seien, so schloss Walter Klitz seine Dankesworte,„zwei Seiten der selben Medaille“.
Zur Stiftung in Korea





