Kooperation mit liberalen Parteien im Ausland
Mit dem weltweiten Demokratisierungsprozess in den achtziger und neunziger Jahren ist die Zahl der politischen Parteien und damit der Bedarf an politischer Bildung, politischem Dialog und Politikberatung deutlich gestiegen. Nur wenige Institutionen und Organisationen, die in der Entwicklungshilfe tätig sind, sind so geeignet zur Unterstützung von politischen Parteien in der Dritten Welt wie die deutschen politischen Stiftungen. Für die internationale Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung spielen dabei natürlich vor allem liberale Parteien eine wichtige Rolle. Die Zusammenarbeit mit ihnen bildet eines der Oberziele der Auslandsstrategie der Stiftung. Es geht darum, dass liberale Parteien in die Lage versetzt werden, eine entwicklungsfördernde, liberalen Werten und Grundsätzen entsprechende politische Arbeit zu leisten und damit einen Beitrag zu Freiheit, Demokratie und Wohlstand in der Welt zu leisten. In einer neuen Broschüre erläutert Rainer Erkens, langjähriger Auslandsmitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Montevideo/Uruguay, Johannesburg/Südafrika und seit dem 1. Januar 2007 in São Paulo/Brasilien, über Möglichkeiten und Chancen, aber auch Grenzen und Risiken der Kooperation mit politischen Parteien seitens der Friedrich-Naumann-Stiftung. Er geht der entwicklungspolitischen Bedeutung der Kooperation mit politischen Parteien nach und stellt die diversen Instrumente der Zusammenarbeit vor. Er zeigt auf, wo der spezifisch liberale Ansatz der Zusammenarbeit mit Parteien liegt, macht aber auch deutlich, welche Anforderungen von der Seiten der Stiftung an ihre politischen Partner in Afrika, Asien, Lateinamerika und in Mittel- und Osteuropa gestellt werden. 12 Thesen der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Bedeutung von politischen Parteien im Entwicklungsprozess runden die Publikation ab.
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Internationale Zusammenarbeit und Politikberatung





