Karl-Hans Laermann: „Für Bildung und Freiheit“
Politische Festveranstaltung anlässlich des 80. Geburtstags von Prof. Karl-Hans Laermann

Wolfgang Gerhardt gratuliert Karl-Hans Laermann
Das Thema Bildung hat Magnetwirkung. Das zeigte unlängst der Freiheitskongress in Berlin, das zeigte nun auch eine Veranstaltung fernab der Hauptstadt. Unter dem Titel „Für Bildung und Freiheit“ hatte die Stiftung in den Kaisersaal des „Haus Erholung“ in Mönchengladbach eingeladen. Anlass war ein runder Geburtstag von Prof. Karl-Hans Laermann, ehemaliger Bundesminister für Bildung und Wissenschaft – am Zweiten Weihnachtsfeiertag hatte Laermann sein achtzigstes Lebensjahr vollendet.
Wolfgang Gerhardt MdB, Vorsitzender des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, hieß die rund 130 Gäste willkommen. Es folgten zwei Grußworte, eines von Norbert Bude, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, eines von Nicole Finger, Vorsitzende des Kreisverbandes der Freien Demokraten.
Koalitionsverhandlungen bis halb vier Uhr nachts

Gerhardt, Laermann, Bude, Rolf Berndt (Gf. Vorstandmitglied der Stiftung)
Bude hob lobend hervor, dass sich Laermann, obwohl im Kreis Erkelenz geboren, immer in Wickrath, seit 1975 ein Stadtbezirk von Mönchengladbach, verwurzelt fühlte und fühlt, und pries den gradlinigen, verlässlichen Charakter des passionierten Seglers. Im letzten Jahr erst habe Laermann auch bei Koalitionsverhandlungen bis halb vier Uhr nachts maßgeblich an den konstruktiven Ergebnissen mitgearbeitet, dabei allerdings nie das Rampenlicht gesucht.

Finger
Finger würdigte die enorme Lebenserfahrung, Sachkenntnis und Integrität des Jubilars, der auch Ehrenvorsitzender der Mönchengladbacher FDP ist. So manchen politischen Kniff habe sie von ihm gelernt, etwa, wie Laermann bei politischen Verhandlungen mit anderen Parteien ankündigte, mit dem Bus den langen Weg nach Hause absolvieren zu wollen, um dann von Vertretern anderer Parteien mit dem Auto mitgenommen zu werden und am nächsten Morgen mit den präzisesten Informationen aufzuwarten.
Den Grußworten folgten zwei Ansprachen. Die erste hielt Ulrike Flach, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion. Sie würdigte einen Naturwissenschaftler und Hochschullehrer, der 1974 als unabhängige Persönlichkeit und als Nachfolger von Walter Scheel in den Deutschen Bundestag einzog. Politik kenne nicht nur eine Lösung, zumal nicht auf dem Feld, auf dem Laermann sich auskannte: auf dem der Forschungs- und Technologiepolitik in Deutschland – dort herrschte schon damals eine links-alternative Betroffenheit vor.





