Karl-Hermann-Flach-Stipendium für journalistischen Nachwuchs

Karl-Hermann Flach Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal das Karl-Hermann-Flach-Stipendium. Bewerbungsschluss dafür ist der 31. Mai 2010.
Das Stipendium richtet sich an Studierende und Promovierende der Fachbereiche Publizistik, Medienwissenschaft oder Mediengeschichte bzw. mit einer klaren Perspektive in Richtung Journalismus. Die Bewerber sollten auch nach Abschluss ihres Studiums bzw. ihrer Promotion die Absicht haben, einer Tätigkeit in den Bereichen Journalismus, Publizistik oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nachzugehen.
Nicolai Scherle, Leiter der Begabtenförderung der Stiftung für die Freiheit: „Die Pressefreiheit war von jeher eine der Kernforderungen des Liberalismus. Eine liberale politische Stiftung hat daher quasi die historische Verpflichtung, sich auch um die Förderung des journalistischen Nachwuchs zu bemühen.“
Das Karl-Hermann-Flach-Stipendium wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem VSA (Verband der Stipendiaten und Alt-Stipendiaten und der Friedrich-Naumann-Stiftung e. V.) vergeben. Es unterliegt dem regulären Auswahlverfahren der Stiftung für die Freiheit. Vom Stipendiaten werden überdurchschnittliche Studienleistungen, gesellschaftliches Engagement und eine liberale Grundhaltung erwartet.
Nach Bodo Mrozek, Flach-Stipendiat, bietet die Verleihung des Karl-Hermann-Flach-Stipendiums die Gelegenheit, ein selbst gewähltes Thema wissenschaftlich zu vertiefen. "Die Angebote der Begabtenförderung bieten darüber hinaus hervorragende Möglichkeiten zur
Weiterbildung in fast allen nationalen und internationalen Feldern von gesellschaftspolitischer Relevanz. Angehenden Journalisten und jungen Wissenschaftlern kann ich das Karl-Hermann-Flach-Stipendium daher nur empfehlen."
Mehr zum Karl-Hermann-Flach-Stipendium
Für Fragen steht in der Begabtenförderung Michael Gold unter (0331) 7019-341 zur Verfügung.
Karl-Hermann Flach (1929-1973), Namensgeber des Stipendiums, war stellvertretender Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“ sowie Bundesgeschäftsführer und Generalsekretär der FDP.





