Jetzt abstimmen: "Autor der Freiheit" im Juli gesucht
Robert Nef, Rolf W. Puster und Wolf Lotter sind die Kandidaten im Juli 2010. Die Beiträge der beiden erstgenannten Autoren haben das Zeug, in die Grundsatzdebatte zum Thema Freiheit und Sozialstaat prominent einzufließen, Lotter beschäftigt sich mit freier Debattenkultur.
Robert Nef, Präsident des Stiftungsrates des Liberalen Instituts der Schweiz, bietet unter dem Titel "Wohlfahrtsstaat: Der geordnete Rückzug" zehn Thesen und drei Reflexionen an, die teils ernüchternd sind (These 2: Demokratie und Wohlfahrtsstaat sind auf die Dauer nicht nachhaltig kombinierbar), teils aber auch hoffnungsfroh (Reflexion 3: Vertrauen in die kreative Dissidenz der Jugend).
Zum Libertären Jahrestreffen 2010, „Große Freiheit 01“ in Hamburg, hat Rolf W. Puster im Juni den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "Zur Attraktivität der libertären Botschaft" gehalten, der hier zur Abstimmung steht. Puster grenzt den Libertarismus nicht nur klar vom Sozialismus, sondern auch von konservativen Wertorientierungen ab. Überdies habe die libertäre Botschaft weit mehr zu bieten, "als nur das Klischee des kaltschnäuzigen Yuppies zu bedienen."
Ausgehend vom immer noch nicht wirklich aufgeklärten Rücktritt von Bundespräsident Köhler befasst sich Wolf Lotter mit Fragen der politischen Kultur. Sein Vorwurf: "Man wird in diesem Land ständig aufgefordert 'ehrlich' und 'offen' zu sagen, was man denkt, und wenn man es mal tut, dann zucken rundum die Mundwinkel. Das, so Lotter, gehe nur in einem Land, "in dem aus guten ideologischen Gründen den Leuten jedes Nachdenken über den eigenen Wohlstand und die Wirtschaft dahinter ausgetrieben wurde."
Beiträge hier lesen und abstimmen (bis 30. Juli 2010)





