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Initiative Gesundheitspolitik überreicht Positionspapier

Bahr und Flach mit dem Positionspapier der Initiative
Bahr und Flach mit dem Positionspapier der Initiative
Knapp zwei Jahre haben Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit intensiv an einem Positionspapier für ein generationengerechtes Gesundheitsmodell aus liberaler Perspektive gearbeitet. Dafür trafen sie auf hochkarätige Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Eckpfeiler der Ergebnisse wurden schließlich in einem zweiseitigen Positionspapier gebündelt und gemeinsam von den Stipendiaten und dem Leiter der Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Christian Taaks, Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Staatssekretärin Ulrike Flach im Reichstagsgebäude übergeben.

Beide Bundespolitiker nahmen sich für die Besprechung und Diskussion des Positionspapieres ausgiebig Zeit. Sie lobten das Engagement der Stipendiaten, verdeutlichten aber auch noch einmal, dass das Feld der Gesundheitspolitik ein sehr sensibles Feld sei.

Ulrike Flach schätzt besonders den liberalen Charakter des Positionspapieres: "Die Forderungen nach mehr Transparenz und Eigenverantwortung im Gesundheitssystem sind schon lange urliberale Forderungen der FDP", sagte Flach. "Dazu gehört die Idee, dass Leistungsempfänger für die entstandenen Kosten einer medizinischen Behandlung sensibilisiert werden. Das vorgestellte Konzept der Kostenerstattung und Selbstkostenbeteiligung ist eine sehr gute Möglichkeit, um dies zu realisieren." Gleichzeitig verdeutlichte Flach aber auch, dass die großen Erneuerungen, die das deutsche System auf lange Sicht brauche, in der Praxis nur schwer um- und durchsetzbar seien.

Längst überfällige Reform auf den Weg gebracht

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr lobte insbesondere die Ideen der Stipendiaten zur Bekämpfung des Ärztemangels und der Verbesserung der Ausbildung von angehenden Medizinern. „Mit der neuen ärztlichen Approbationsordnung haben wir eine bereits längst überfällige Reform auf den Weg gebracht. Die Zulassung zum Medizinstudium wird unter Berücksichtigung des sich verschärfenden Numerus Clausus ein zusätzliches Thema werden", sagte Bahr. "Für die Universitäten müssen hier weitere Anreize geschaffen werden, um bei der Studienzulassung hohes soziales, gesellschaftliches, akademisches oder auch sportliches Engagement während der Schulzeit besonders zu berücksichtigen.“
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letzte Änderung: 25.01.2012


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