Nr. 11 / 2009 | Ulrich Niemann | Osteuropa: Die Krise als Regierungskiller? Auswirkungen des globalen Finanzkollaps und liberale Auswege
Zwanzig Jahre nach Einführung der Marktwirtschaft in Osteuropa stehen die jungen Volkswirtschaften vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Nach jahrelangem Wirtschaftswachstum hat die Krise auch den Osten Europas eingeholt. Allerdings zeigt sich kein einheitliches Bild. Länder, die einem liberalen und stabilitätsorientierten Kurs gefolgt sind, haben die Turbulenzen besser als andere überstanden. Liberale Lösungs- und Reformkonzepte, die von Partnern der Stiftung in Osteuropa propagiert werden, stoßen dagegen in den meisten westeuropäischen Ländern, allen voran Deutschland, auf taube Ohren. Dadurch droht nicht nur ein Abbau der gerade in Krisenzeiten besonders notwendigen europäischen Solidarität, sondern auch ein Bruch mit den Grundprinzipien der marktwirtschaftlichen Ordnung des Binnenmarktes.Vollständigen Bericht jetzt abrufen (PDF)




