Inhalt
In den Fußballstadien der Ukraine und Polens gibt es durchaus gewaltbereite Fans. Wie gehen die Austragungsländer damit um? Die Friedrich-Naumann-Stiftung und die Rudolf von Bennigsen-Stiftung luden gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft zu einem informativen Abend mit Experten in die AWD-Arena.
„Nicht einmal jeder sechste Bürger hält die Politik noch für vertrauenswürdig. Doch auch wir Bürger sind in der Pflicht: Protest allein genügt nicht. Wir alle müssen handeln, und zwar mit den Mitteln der Demokratie. Es ist eine Kunst für etwas zu sein“. Christoph Giesa in Bremen über den mündigen Bürger und warum wir ihn mehr brauchen den je!
Die Schatten des Nationalsozialismus sind lang. Bei manchen Menschen überdecken sie ein ganzes Leben. Zu ihnen gehört Beate Niemann. Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Verein „Projekt Grenzenlos – Wege zum Nachbarn“ kam sie nach Helmstedt, um ihre unglaubliche Familiengeschichte vorzustellen.
Jan Wawrzyniak erläuterte in Hannover Details, Ursprünge und Bedeutungen von Handküssen, Ehrerbietungen und Aberglauben in Polen und zeigte auf, inwiefern dies aktuell in Polen noch relevant ist oder sich nach der Öffnung des Landes im Zuge der Globalisierung verändert.
Bei der Abendveranstaltung „Neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit“, die in Hannover stattfand, wurden erfolgversprechende Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit sowie die effektive Integration von Entwicklungsländern in die globale Wertschöpfung thematisiert.
Michael Jürgs erhielt als erster Journalist Zugang ins Innere des BKAs und Einblick in die internationale Form der Verbrechensbekämpfung. Er recherchierte auch bei Scotland Yard und EUROPOL. Michael Jürgs gilt als einer der bekanntesten investigativen Journalisten.
Noch nie ist die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas so kritisch kommentiert worden wie in den letzten Jahren. Neu ist auch, dass gerade afrikanische Wortführer rundheraus die Einstellung der Entwicklungshilfe fordern. Mehr dazu in einer neuen Broschüre.
Zu einem eher ungewöhnlichen Thema luden Anfang November die
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf von
Bennigsen-Stiftung ein: traditionelle Speisegebote und -rituale standen im Mittelpunkt der Lesung der Israelin Lea Fleischmann.
Wir können viel aus der Vergangenheit lernen, wenn wir ihren Zeitzeugen zu hören. Wir alle sollten offen sein, damit uns die vielen interessanten kleinen Geschichten, die sich hinter der eigentlichen Geschichte verbergen, nicht verloren gehen.
Die Bundeswehr soll zu einer feiwilligen Armee werden
- von rund
250.000 Soldaten sollen nur noch 163.500 im Dienst bleiben.
Die Sicherheitsanalyse der Bundesregierung
kommt zu dem Schluss: "Eine sicherheitspolitische Notwendigkeit für die
allgemeine Wehrpflicht ist nicht mehr gegeben."
Kurz vor dem Startschuss für die erste universitäre Imam-Ausbildung in Deutschland haben die Uni Osnabrück und die Stiftung Achmad Mustofa Bisri, bekannt als "Gus Mus", zu einer Experten-Diskussion eingeladen. Dort wurde auch die TV-Serie "Ozean der Offenbarung" vorgestellt.
Vor fast genau 20 Jahren kam es zur Wiedervereinigung beider
deutscher Staaten. Freya Klier und Stephan Krawczyk waren Mitglieder der Widerstandsbewegung. Für viele Menschen in der DDR wurden sie zu Symbolfiguren.
Es ist mittlerweile eine lieb gewonnene Tradition geworden,
dass sich Hannoveraner Stipendiaten der Friedrich Naumann Stiftung für die
Freiheit regelmäßig zum kulturellen und inhaltlichem Austausch treffen.
Die hohen Erwartungen an diese Konferenz waren im Veranstaltungssaal der Burg Königsworth deutlich zu spüren. Schließlich war direkt im Vorfeld dieser Konferenz eine Debatte über die Änderung bzw. Abschaffung des Kooperationsverbotes geführt worden.
Die erste gesamtdeutsche Partei wurde von den Liberalen aus Ost und West im August 1990 gegründet, - sechs Wochen vor der staatlichen Einigung. Daran erinnerte in Hannover eine Stiftungsveranstaltung unter dem Titel "20 Jahre gesamtdeutsche liberale Politik".
Relativ oft trifft man auf die Vorstellung, die Araber seien durchweg von Antisemitismus beseelt. Der berüchtigte Mufti von Jerusalem, al-Hajj Amin al Husaini, ist in seiner Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten der wichtigste "Beleg" für diese Auffassung. Was ist dran an dieser Vorstellung?
Im Januar 2008 trat in Deutschland der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Nach der Einführung des Vertrages fällt die Bilanz dazu sehr unterschiedlich aus. Grund genug, sich genauer mit diesem Thema zu befassen.
Unter der Leitung von Joachim Gutmann wurden in Hannover Ende Juni zwölf Forenleiter geschult, die für die Regionalbüros der
Friedrich-Naumann
Stiftung in Lübeck, Halle und Hannover im Einsatz sind.
Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Liberalen Gesellschaft Bremen diskutierten der ehemalige Botschafter Deutschlands in Afghanistan Dr. Reinald Steck, jetzt Protokollchef im Auswärtigem Amt, und Opferanwalt Karim Popal über die Frage "Wie geht es weiter in Afghanistan". Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Wolschner, Journalist aus Bremen.
Das Phänomen "Rechtsextremismus / Fremdenfeindlichkeit" bleibt nach wie vor gesellschaftlich relevant. So organisierte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit eine Vortragsreihe von Stefan Jahnel an Schulen in Buxtehude, Tostedt und Harsefeld. Vor insgesamt 500 Schülern berichtet der Journalist und Buchautor Jahnel von seiner rechtsextremen Vergangenheit.
Die Taliban und Al-Kaida stehen wieder vor Kabul. Sie kontrollieren zusammen mit anderen Untergrundgruppen etwa 60 Prozent des Landes. Mehr als 1.000 NATO-Soldaten sind bereits in Afghanistan gefallen. Grund genug, sich mit diesem brisanten Thema näher zu befassen.
Die schreckliche Zeit in der DDR-Diktatur ist für viele bereits in
Vergessenheit geraten oder gelangen nur noch selten ins gesellschaftliche Bewusstsein. Die
Erkenntnisse darüber dürfen nicht verloren gehen: Reinhard Schwartz berichtet von seinem Leben als politisch Verfolgter in der DDR.
Rund 60 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Rudolf von Bennigsen-Stiftung in den Rummel im Emder Rathaus. Thema der Veranstaltung war die friedliche Revolution unter dem Titel "20 Jahre Mauerfall".

Knut Mueller in Afghanistan
Rund neunzig Bürgerinnen und Bürger nahmen auf Einladung der Friedrich-Naumann Stiftung Für die Freiheit an einem Bildvortrag mit Diskussion zum Thema "Von Menschen, Kultur und Krieg" teil. Erstmal kooperierte die Stiftung mit der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Ostfrieslands und lud in Köhlers Forsthaus nach Aurich ein.
Die Marktwirtschaft ist ein integraler Bestandteil der Kultur des Westens. Zugleich hat die Marktwirtschaft heute viele Gegner und nur wenige Unterstützer. Die sogenannte "Finanzkrise" gilt weithin als Beweis für das Versagen der Märkte, insbesondere ungeregelter Finanzmärkte.
"It´s only football - we cannot change the world." Mit diesem Satz beendet der Israeli Eran Levy seinen Vortrag über die Projekte des
"Peres Center for Peace" in Israel und doch spricht aus ihm die Hoffnung, die er an die Projekte seiner Organisation knüpft.

Sally Perel
"Er hat das alles so echt erzählt", meinte die eine Schülerin, die andere: "Dass er sich das alles getraut hat, ist einfach unglaublich". Zwei kurze Eindrücke, die aber wiedergeben, was alle gehört und gefühlt haben, die Sally Perel zuhören konnten. Prall gefüllt und mucksmäuschenstill war die Aula während des bald zweistündigen Vortrages, der Geschichte lebendig werden lässt

Bremer Landeswappen
Kurzfassung Denkschrift der Liberalen Gesellschaft zur Zukunft Bremens: Wirtschaft und Finanzen im Land Bremen 2009:Eine Überarbeitung und Erweiterung der Denkschrift ist erforderlich geworden.

Prof. Dr. jur. Arnulf Baring
Ist er weiterhin zentral für die deutsche Politik?
Am 12. August kamen rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Bremer Presseclub um Prof. Dr. Barings Ausführungen zum deutschen Liberalismus zu folgen.

Peter-Jürgen Rau, Avi Primor, Ingrid Wettberg, Michael Roick
Die Liberale Jüdische Gemeinde e.V. in Hannover, seit Januar 2009 in den neuen Räumen in der Fuhsestraße, hatte zusammen mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Rudolf von Bennigsen-Stiftung einen ausgewiesenen Kenner der Situation im Nahen Osten zu sich eingeladen: Herrn Avi Primor, der von 1993 bis 1999 Botschafter Israels in der Bundesrepublik Deutschland war...
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Rudolf von Bennigsen Stiftung und Liberaler Mittelstand ehren Walter Hirche.
Im Rahmen einer Feierstunde haben die Liberalen Stiftungen und der Liberale Mittelstand in Hannover den ehemaligen niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Walter Hirche geehrt. In seiner Begrüßung hob der Vorstandsvorsitzende der RvB-Stiftung, Peter-Jürgen Rau, die Verdienste von Walter Hirche, der 1969 - 1972 Leiter des Büro der FNST in Hannover war, hervor.
Der große Erfolg Barack Obamas im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf beruhte zu einem großen Teil auf der geschickten Nutzung der neuen Medien. Doch welche Ausmaße nahm dieser gezielte Einsatz des Massenmediums Internet an?
US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, die Führungsrolle der USA in der internationalen Gemeinschaft neu zu begründen. Welche Konsequenzen hat das für die Bündnispartner und damit auch für Deutschland? Welche Faktoren bestimmen die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik?
Die Inaugural Address des neuen US-Präsidenten - wer etwas wie „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann,…“ (J.F. Kennedy) erwartet hatte, wurde von der Rede Barack Obamas enttäuscht. Doch die Rede war nicht enttäuschend.
Veranstaltung des Liberalen Mittelstandes und der Friedrich-Naumann-Stiftung in Moormerland
Emden/Moormerland. Rund 40 Gäste aus Wirtschaft, Einzelhandel und Politik folgten der Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und des Liberalen Mittelstandes am gestrigen Abend in das Landhaus Oltmanns in Moormerland zur Veranstaltung „Ideenwerkstatt für den Mittelstand“.
Diskussionsveranstaltung in Hannover-Laatzen am 8. Oktober 2008
Der US-Wahlkampf um das Präsidentenamt befindet sich in seiner Hauptphase. Alle Kandidaten, auch die für die Vizepräsidentschaftsposten, stehen fest und treten – z.B. in den presidential debates – gegeneinander an. Die Konzentration auf die sogenannten „battleground states“ wird mehr und mehr evident.
Um die Frage, wie wir in Zukunft alt werden, ging es bei Veranstaltungen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Borkum und Norderney. Zu Vortrag, Lesung und Gespräch zu Gast: Die Autoren Petra und Dr. Werner Bruns sowie Rainer Böhme, die dazu jüngst ein Buch mit dem Titel „Die Altersrevolution“ veröffentlicht haben.
"Sie alle gehören einer sogenannten "Alterskohorte" an, die durch ähnliche Erfahrungen unterschiedlich geprägt wurden. Über sie haben Petra und Werner Bruns gemeinsam mit Rainer Böhme ein überaus kurzweiliges Buch geschrieben: "Die Altersrevolution".
Veranstaltung in Helmstedt am 16. Juni 2008
In Kooperation mit der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Verein Grenzenlos der Stadt Helmstedt und dem Archiv des Liberalismus fand am 16.06.2008 im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Helmstedt die Veranstaltung "Erschossen in Moskau - als Liberale in den Fängen des stalinistischen Terrors" statt.
Rund 85 Teilnehmer kamen am Montag abend zur Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in das Rathaus der Stadt Helmstedt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Herrn Eisermann, der vor allem die grenznahe Geschichte der Stadt Helmstedt erwähnte, folgte das Grußwort von Rainer Eppelmann, Minister a.D. und Stiftungsvorsitzender.
Veranstaltung am 10. Juni In Göttingen
Die geplante Gesetzesänderung ist besonders schädlich für diejenigen, die im Alter vorsorgen müssen und möchten.
Auf der Informationsveranstaltung am 10.06.08 im Göttinger Rathskeller übte der Liberale Mittelstand Göttingen (LIM) vor 45 Gästen scharfe Kritik an der Einführung der Abgeltungssteuer in dieser Form. Die Pläne des Bundesfinanzministers, Kapitaleinkünfte von 2008 an pauschal mit einer Abgeltungssteuer in Höhe von knapp 30 Prozent zu belegen, würden besonders Geringverdiener und die Mittelschicht treffen. Thomas Link, Vorsitzender des Regionalverbandes Liberaler Mittelstand Göttingen, sieht mit der Einführung am 01.01.2009 eine weitere Welle der Kapitalflucht aus Deutschland. „Mit diesem Modell steht Deutschland im internationalen Vergleich an der Spitze“, so Link.
„Zukunft der Rente“ war Thema einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit in Leer
Die Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit war Gastgeber der Podiumsdiskussion, die am Dienstag, 29. April 2008, im Zollhaus in Leer stattfand. Der Einladung zum Thema „Zukunft der Rente“ folgten rund vierzig interessierte Bürger aus ganz Ostfriesland und dem Emsland.
Das Podium war besezt mit Diana Buchner (Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover), Dr. Heinrich Kolb MdB (Darmstadt) und Cornelia Debus (KPMG Deutsche Treuhand). Moderiert wurde die lebhafte Diskussion von Hans-Michael Goldmann MdB aus Aschendorf.
Martin Brüning (FFN) und
Dr. Wolfgang Gerhardt
Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Gerhardt MdB am 22. April 2008 in Hannover
Am 22. April 2008 fand in Hannover eine Veranstaltung zum Thema "Für Freiheit und Fairness - Was politische Führung leisten muss!" mit dem Vorstands-vorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Dr. Wolfgang Gerhardt, statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Brüning, Nachrichtenredakteur bei ffn.
Vor 112 Gästen referierte zunächst Dr. Gerhardt über das Themengebiet "Freiheit und Fairness" und die neuen Anforderungen, denen sich politische Führung stellen muss. "Wir brauchen einen neuen Aufbruch. Wir brauchen Mut, die Herausforderungen mehr als Chance, denn als Bedrohung zu sehen. Nur so, in Ermutigung und Zuversicht, können wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern.", so Dr. Gerhardt in seiner Einführung. Gleichzeitig zeigte er die Defizite unserer Gesellschaft auf. Es fehle die freiheitliche Vision eines Gemeinwesens, das von selbstbewussten Bürgern getragen werde, die sich nicht als Staatskunden empfinden.

Dr. Michael R. Pfau
Veranstaltung am 9.10.2008, 19.00 Uhr
Zwischen Anfang September und Anfang November findet der Hauptwahlkampf in den USA statt. Die Parteitage sind vorüber und damit steht der Präsidentschaftskandidat bzw. die -kandidatin in beiden Parteien offiziell fest. Jetzt geht es ums Ganze, d.h. um die Mehrheit der amerikanischen Wähler.
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem IBKM der Universität Oldenburg
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf von Bennigsen-Stiftung haben am 25. Oktober 2007 in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eine Veranstaltungsreihe gestartet, die das Verhältnis zwischen dem Islam und der Mehrheitsgesellschaft und auch gerade der Frage nach dem Verhältnis zwischen der -hier islamischen- Religion erörtern und diskutieren soll.
Interview mit Landesrabbiner em., Dr. h. c. Henry G. Brandt
Die Veranstaltungsreihe "Die Weisse Runde" hatte in Ihrer 79. Ausgabe in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/ der Rudolf von Bennigsen-Stiftung den früheren niedersächsischen Landesrabbiner em., Dr. h. c. Henry G. Brandt, zu Gast.

Frau Dr. Ilse Wehrmann.
Veranstaltung zur frühkindlichen Bildung
Osnabrück. Am Montag, dem 22. September fand um 19.00 Uhr die Veranstaltung „Erziehung, Verantwortung und Lernen im Vorschulalter – Was muss sich ändern?“ statt.
Rund 70 Gäste besuchten den Vortrag im Rahmen der Initiative „pro kopf“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/ Der Rudolf von Bennigsen-Stiftung.
Romanlesung des britischen Erfolgsautors
Am 16.Oktober las der britische Erfolgsautor Robert Harris in der Buchhandlung Leuenhagen & Paris aus seinem neuen Erfolgsroman "Ghost".
"Es gibt viele schlechte Bücher, und wenn man dann noch bedenkt, wie viele Bücher es gibt!"; dieses lässt der britische Erfolgsautor Robert Harris seinen Protagonisten, einen Ghostwriter, über den ersten Entwurf der Memoiren eines in den USA exilierten ehemaligen britschen Premierministers sagen.

Britta Müller-Baltschun und Franz-Joseph Müller.
Ein Zeitzeuge berichtet
Franz-Joseph Müller ist eines der letzten noch lebenden Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um Sophie und Hans Scholl. Damals war er siebzehn, heute ist er dreiundachtzig und besucht seit Jahrzehnten und noch immer Schulen, um mit jungen Leuten über seine Widerstandszeit und das Dritte Reich zu diskutieren. Er gehörte dem „Ulmer Abiturientenkreis“ der Weißen Rose an.

Ca. 40 Teilnehmer lauschten den Vorträgen.
Chancen und Möglichkeiten
Emden. Am Mittwoch, 26. September 2007 fand um 18 Uhr im Upstalsboom Parkhotel in Emden die Veranstaltung „Die Eigenverantwortliche Schule-Chancen und Möglichkeiten“ statt. Rund 40 Gäste besuchten das Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Die Referenten des Abends waren Wolf-Dieter Hasenclever, der als Leitender Direktor im Niedersächsischen Kultusministerium für die Einführung und Umsetzung der Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen zuständig ist. Außerdem referierte der Bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Hans-Werner Schwarz, der selbst bis zum Einzug in den Landtag im Jahre 2003 als Lehrer tätig war.
Rechtsextreme Gewalt in Ostdeutschland
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf von Bennigsen-Stiftung hatten zur Kooperationsveranstaltung mit der „Weissen Runde“ in die liberale jüdische Gemeinde in Hannover geladen.

Von rechts nach links: Carl-Friedrich Brüggemann, Stefan Welp, Jörg Bode (Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion), Gerhard Kier (Stadtplaner in Hannover) und Prof. Dr. Herbert Hotje (Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker in Niedersachsen).
Moormerländer Bürger fürchten hohe Eigenbeteiligung beim Straßenbau in der Gemeinde
Am Dienstag, 3. Juli 2007 fand abends im Landhaus Oltmanns eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum - Wer trägt die Kosten?“ statt. Rund sechzig Moormerländer Bürger folgten der Einladung der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit/ Der Rudolf von Bennigsen-Stiftung. Prof. Dr. Herbert Hotje (Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker in Niedersachsen) aus Hannover sagte in Moormerland: „Straßen bedeuten Mobilität. Und Mobilität ist für das wirtschaftliche Fortkommen einer Region überlebenswichtig.“ Bei der Frage der Straßen treffen drei Interessengruppen aufeinander. Zum einen die Auto- und Radfahrer, die Anwohner, die eigentlich keinen Verkehr vor ihrem Haus möchten, und der Zahler für die Straßenbaumaßnahme. Üblicherweise werden Reparaturen der Straße von der Gemeinde und der Ausbau von Radwegen oder Straßen von den Anliegern bezahlt, so Hotje weiter.

Dr. Hubertus Knabe
Vortrag von Dr. Hubertus Knabe
Rund 200 Leute waren am 17.6. in das Juleum, die alte Helmstedter Universität, gekommen um den Vortrag von Dr. Hubertus Knabe anlässlich seines neuen Buches „Die Täter sind unter uns – über das Schönreden der SED- Diktatur“ zu hören. Hubertus Knabe, Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, zog in seinem Vortrag Bilanz über die Aufarbeitung der DDR- Vergangenheit. War das Unrechtsregime der SED in Ostdeutschland nur ein Kavaliersdelikt? Betrachtet man die Ostalgie-Shows im Fernsehen, den Kultstatus der DDR- Devotionalien oder die öffentliche Verhöhnung ehemaliger Häftlinge durch frühere Stasi-Offiziere, so scheint sich das milde Urteil über die zweite deutsche Diktatur durchgesetzt zu haben.

Foto von links nach rechts: Wolf-Dieter Hasenclever (Niedersächsisches Kultusministerium), Petra Engeln (Bürgermeisterin der Stadt Papenburg), Carl-Friedrich Brüggemann (Kreisvorsitzender der FDP - Leer), Schwester Bernarde (Mariengymnasium Papenburg) und Hans-Werner Schwarz (Schulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion)
Diskussionsveranstaltung zur niedersächsischen Schulreform
Am Dienstag, 26. Juni 2007 folgten rund vierzig Interessierte der Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf von Bennigsen-Stiftung in das Hotel „Alte Werft“ in Papenburg zum Thema „Eigenverantwortliche Schule in Niedersachsen-Chancen und Möglichkeiten“. Die Referenten des Abends waren der Leiter der Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen Wolf-Dieter Hasenclever und der Schulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Hans-Werner Schwarz aus Diepholz.

Dr. Phillip Rösler, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, Wirtschaftsminister Walter Hirche, FDP-Bundesvorsitzender Guido Westerwelle sowie Bürgermeister Brombach (v.l. n. r.)
Festveranstaltung in Bückeburg
Mit einer großen Feier im historischen Ratssaal in Bückeburg feierte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf von Bennigsen-Stiftung das 60-jährige Bestehen der Liberalen in Niedersachsen.
Vor 300 geladenen Gästen, darunter Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe und FDP Wirtschaftsminister a.D. Erich Küpker, gratulierten der stellvertretende Ministerpräsident und niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche, FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzender Philipp Rösler sowie Reiner Brombach, Bürgermeister von Bückeburg.

Dr. Ulrich Keck, Roland Riese, MdL, sowie Dr. Konrad Schily, MdB.
Dr. med. Konrad Schily, MdB., sieht Demokratiedefizit im Gesundheitssystem
„Bisher haben nur Ärzte und Zahnärzte die Menschen geheilt, aber noch niemals Bürokraten und Politiker.“ Dr. Ulrich Keck, Vorsitzender der Bezirksstelle Ostfriesland der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) fordert deutlich weniger Staat in der Gesundheitspolitik. Einig ist sich Keck mit Dr. Konrad Schily, selbst Mediziner aus Witten und seit 2005 für die FDP im Deutschen Bundestag. Beide trafen sich am Mittwoch in Emden zu einer Diskussion über die ‚Folgen der Gesundheitsreform für den ländlichen Raum’.

Harald Martenstein
Literaturlesung in Hannover
Am 16.04 2007 war der Journalist und Schriftsteller Harald Martenstein für eine Lesung bei der Friedrich-Naumann-Stiftung/ Rudolf von Bennigsen-Stiftung und ihrem Kooperationspartner, der Buchhandlung Leuenhagen & Paris, in Hannover zu Gast. Martenstein ist Redakteur des Berliner Tagesspiegels, den meisten Zeitungslesern jedoch wohl als eine Art wöchentlicher Begleiter durch seine Kolumne „Lebenszeichen“ in der Wochenzeitung „Die Zeit“ bekannt. Der Träger des Egon-Erwin-Kisch Preises hat nun erstmalig einen Roman veröffentlicht, „Heimweg“.
Eine Veranstaltung zum Medienstandort Niedersachsen
Das Podium war hochkarätig besetzt: Mit Marlis Fertmann (der Fernsehchefin im Landesfunkhaus Niedersachsen des NDR in Hannover, Frank Hähnel (dem Geschäftsführer von TVN), Michael Heiks (dem Geschäftsführender Gesellschafter der TV Plus GmbH in Hannover und der TV21 GmbH), mit Michael Sutor (Professor für Mediengestaltung, Produzent und Vorstandsmitglied im Film- & Medienbüro Niedersachsen), Nils Loof (einem freien Kameramann, Autor und Regisseur) sowie Thomas Schäffer (dem Geschäftsführer von nordmedia) waren zum einen die größten Player am Medienstandort vertreten. Zum andern waren mit den Diskutanten auch die denkbar unterschiedlichsten Perspektiven - zusammengehalten und moderiert von Wilfried Köpke - vertreten.
Vortrag mit Thomas Steinfeld, Leitender Redakteur des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung
"Die Zukunft des Feuilletons" war der Titel einer Veranstaltung, für die
die Friedrich-Naumann-Stiftung/ Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung Thomas Steinfeld als Referenten gewinnen konnte.
Thomas Steinfeld leitet seit Anfang diesen Jahres das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

Das Podium
Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Sport berieten auf einer Tagung über neue, innovative Wege der Kooperation von Unternehmen und Sportvereinen
Die vom Center for Sports Management (CSM) und dem Institut für Marketing und Management (M2) in Kooperation mit der Friedrich-Naumann/ Rudolf von Bennigsen-Stiftung veranstaltete Tagung „Reputationsgewinn durch Wertemanagement - Sportförderung als Chance für Unternehmen“ am 06. März 2007 war ein voller Erfolg.
Der Nahe und Mittlere Osten im Umbruch
Am 08. März hatte die Friedrich-Naumann- / Die Rudolf von Bennigsen-Stiftung gemeinsam mit dem Kooperationspartner Leuenhagen & Paris Prof. Dr. Volker Perthes im Rahmen einer Lesung aus dessen Buch „Orientalische Promenaden: Der Nahe und Mittlere Osten im Umbruch“ in Hannover zu Gast.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Regionalbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung unter fnst.hannover@fnst.org
Jugendliche hören gerne Musik, manche wollen Popstars werden. Doch Musik kann auch auf Abwege führen, zu rechtsextremistischem Gedankengut und Handeln gegen die Demokratie.
Festakt in Hannover: Anlässlich der 25-jährigen Veranstaltungstätigkeit der Rudolf von Bennigsen-Stiftung in Niedersachsen wurde deren Wirken gewürdigt.
„Es gibt keinen anstrengungslosen Erfolg!“ An diese so einfache wie gerne vergessene Erfahrung erinnerte der Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Guido Westerwelle, in einer Feierstunde in Bremen. Der stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Gesellschaft, Horst-Jürgen Lahmann, hatte zunächst die über 300 Gäste begrüßt und dabei die Verdienste der Liberalen in Bremen hervorgehoben. Es ginge nun darum, die Fackel des Liberalismus neu zu entfachen und weiter zu tragen.

Prof. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Wilfried Köpke, Leon De Winter sowie Ian Shaw.
Chancen und Probleme der Einwanderung in westliche Gesellschaften
Zu der als Podiumsdiskussion konzipierten Veranstaltung waren als Referenten der niederländische Schriftsteller und Publizist Leon De Winter, der deutsche Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade sowie als kanadischer Vertreter der Leiter der politischen Abteilung der kanadischen Botschaft in Berlin, Ian Shaw, geladen. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Prof. Dr. Wilfried Köpke, Professor für Journalistik an der Fachhochschule für Medien in Hannover. Nach der Begrüßung durch Frau Susanne Liermann als Vertreterin der Stiftung, wurde die Veranstaltung in der Form eines Impulsreferates durch Dr. Philipp Rösler, niedersächsischer FDP-Vorsitzender sowie Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, eingeleitet.

Prof. Dr. Wilfried Köpke, Susanne Liermann und Ulrike Kuhlo, Vizepräsidentin des niedersächschen Landtages.
Möglichkeiten, Perspektiven, Handlungsbedarf
Im Oktober fanden sich auf Einladung der Friedrich-Naumann- und Rudolf von Bennigsen-Stiftungen diejenigen Unternehmer in Hannover zusammen, die den Medienstandort Niedersachsen prägen, um über Möglichkeiten, Perspektiven und Handlungsbedarf für die Medienbranche zu diskutieren.
Wie wir uns und anderen helfen und nebenbei unser Land in Ordnung bringen
Christoph Keese, Chefredakteur der Welt am Sonntag, hat ein mitreißendes Buch über das beglückende Gefühl, Verantwortung zu übernehmen, geschrieben. Aus diesem Buch “Verantwortung jetzt“ hat der renommierte Journalist in Hannover gelesen und sich den kritischen Nachfragen des Auditoriums gestellt.

Vor dem Alten Rathaus: V.l.n.r.: S. Liermann, Prof. N. Ullrich, Dr. W. Gerhardt, Dr. T. Klingebiel
In historischem Ambiente gedachte man der wechselvollen Nachkriegsgeschichte der FDP in Göttingen. Auf einer Festveranstaltung im dortigen Alten Rathaus dankten über 130 Besucher mit großem Beifall dem Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung Dr. Wolfgang Gerhardt für seine Ausführungen. Während der ehemalige FDP-Bundesvorsitzende in seiner Rede vor allem aktuelle Akzente setzte, war es dem Historiker Dr. Thomas Klingebiel vorbehalten, die ersten Jahre der liberalen Entwicklungsgeschichte in Göttingen nach 1945 faktenreich nachzuzeichnen.
-Die zweite industrielle Revolution-
Am Mittwoch, dem 31. Mai, betraten die Rudolf von Bennigsen- und Friedrich-Naumann-Stiftung in Norddeutschland Neuland: Erstmals beschäftigte sich unter ihrem Namen eine Veranstaltung mit der Thematik Nanotechnologie – die zweite industrielle Revolution.
Studiengebühren in Niedersachsen
Die Studiengebühren kommen – aber wie soll man sie finanzieren?
Ab dem Wintersemester gilt es für Studenten in Niedersachsen, neben der Finanzierung des Studiums auch Studiengebühren zu entrichten. Viele Banken haben Konzepte für die Finanzierung von Studium und Studiengebühren entwickelt, die den Studenten schnelles und effizientes Studieren jenseits zeitintensiver Nebenjobs ermöglichen. Nach erfolgreichem Einstieg ins Berufsleben sind die Darlehen einkommensabhängig zurückzuzahlen.
Vier Modelle stellen wir
hier exemplarisch vor, die bei der ersten Orientierung und Information helfen sollen.
Gut 60 Jahre ist es her, dass sich nach dem Krieg liberale Parteiverbände in Niedersachsen neu gründeten.

ICTY in Den Haag
Besuch des Internationalen Kriegsverbrechertribunals für das frühere Jugoslawien und des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag
Internationale Strafverfolgung
Der bis dato noch ungeklärte Tod von Slobodan Milosevic, der Selbstmord von Milan Babic und die Nachrichten um eine möglicherweise unmittelbar bevorstehende Verhaftung von Ratko Mladic haben die Verfolgung von Kriegsverbrechern und die Arbeit internationaler Gerichte in Den Haag wieder ins Zentrum aktueller Berichterstattung gerückt. Um den Stellenwert dieser, seit den Tribunalen von Nürnberg und Tokyo ersten internationalen Strafverfolgung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verdeutlichen, hat die Friedrich-Naumann-Stiftung Anfang März eine Reise zu den Gerichtshöfen organisiert, um der interessierten Öffentlichkeit deren Arbeit, aber auch die Probleme internationaler Strafverfolgungsbehörden näher zu bringen.
In Vorträgen unterstrichen sowohl ICTY-Richter Albin Eser als auch Richter Wolfgang Schomburg die Notwendigkeit internationaler Strafverfolgung, wenn die jeweiligen Nationalstaaten hierzu nicht fähig oder willens sein sollten. Wie auch ICTY-Staatsanwalt Matthias Neuner verwiesen die beiden Richter auf die mannigfaltigen Probleme der Vereinbarkeit des kontinentaleuropäischen und des angelsächsischen Rechtssystems, wobei mögliche Vorzüge des angelsächsischen Rechtssystems – aus kontinentaleuropäischer Sicht- durchaus unterschiedlich gewertet wurden.

ICC in Den Haag Der im Aufbau befindliche Internationale Strafgerichtshof (ICC) soll in Kürze die Arbeit aufnehmen und zunächst Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit u.a. in Uganda und im Sudan ahnden. Deutlich verwiesen die Referenten auf die Schwierigkeiten, welche die Obstruktionspolitik der USA für die Arbeit der beteiligten Staaten, aber auch der Mitarbeiter zeitigen. Dennoch muss die Implementierung des Internationalen Strafgerichtshofs als ein Meilenstein in der internationalen Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesehen werden.
Malte Kelm

Dr. Phillip Rösler
Europa und der Islam
Innen- und außenpolitische Herausforderungen
Der Karikaturenstreit, die Lage im Irak, die Unruhen in den Pariser Vorstädten, Probleme bei der Integration von Einwanderern – national und international hat sich in der vergangenen Zeit ein Konfliktpotential entladen, das vielfach als ein Konflikt zwischen westlichen Wertvorstellungen und religiös-politisch motiviertem Islam gedeutet wird. Die Friedrich-Naumann-Stiftung hatte aus aktuellem Anlass den Politikprofessor und profunden Islamkenner Bassam Tibi eingeladen, um die unterschiedlichen Deutungen der Geschehnisse, Bewertungen und mögliche Lösungsansätze zu analysieren. In seiner Begrüßung betonte Dr. Phillip Rösler, Fraktionsvorsitzender der FDP im niedersächsischen Landtag, dass es wichtig sei, Probleme tabulos anzusprechen, wobei tabulos nicht den Umgang miteinander bezeichnen dürfe, sondern die Bereitschaft, auch schwierige Themen diskutieren zu können.

Prof. Dr. Bassam Tibi Auch Prof. Dr. Bassam Tibi verwies in seinem Vortrag auf die durch Kommunikationsverweigerung, vielfach aufgrund von persönlichen Ressentiments und gekränkten Gefühlen geprägte Diskussion. Vehement sprach Prof. Tibi sich dennoch für die Notwendigkeit eines offenen Dialogs aus, da man über Probleme reden müsse. Niemand könne Probleme lösen, wenn man über diese nicht reden können dürfe. Dieses verlange sowohl den Einwanderern als auch der Aufnahmegesellschaft vieles ab, dennoch sei es wichtig, eine gemeinsame Basis zu entwickeln; als diese könne in Deutschland und Europa nur die freiheitliche Grundordnung dienen. Diese Basis dürfe auch nicht im Sinne falsch verstandener Toleranz verlassen oder angetastet werden. Prof. Tibi warb für das von ihm entwickelte Konzept des Euroislam, denn „entweder gelingt es, die Muslime zu europäisieren oder Europa werde islamisiert.“ Wichtig und möglich sei, so Tibi, die Verbindung aus religiöser Entfaltung in Europa und der Achtung und Wahrung des Fundamentes der freiheitlichen Gesellschaftsordnung.
Malte Kelm
Bessere Bildung durch Freiheit und Wettbewerb
Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat die Initiative pro Kopf ins Leben gerufen, um Perspektiven zu entwickeln und Impulse zu geben, die das deutsche Bildungswesen verbessern und international wettbewerbsfähig gestalten können.
Um international wettbewerbsfähig zu sein, braucht unser Bildungswesen mehr Freiheit und mehr Eigenverantwortung. Die Autonomie der Schulen und Hochschulen in Pädagogik und Organisation einerseits und die freie Schulwahl für Schüler, Studenten und ihre Eltern andererseits schaffen Freiräume und Wettbewerb.
Bis Ende Juni 2007 wird die Initiative im Rahmen von Veranstaltungen, Online-Konferenzen und Publikationen Lösungsansätze für die aktuellen Probleme der Bildung in Deutschland erarbeiten. Die Initiative wendet sich dabei vor allem an Eltern, Lehrer, Erzieher, Schüler und Studenten sowie Verantwortliche und Mitarbeiter von Initiativen und Organisationen des Bildungsbereichs.
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