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Tom G. Palmer: Globalization and Culture

Occasional Paper 2

In der emotional aufgeladenen Disskussion der Globalisierungsgegner wird oft behauptet, dass gerade indigene Kulturen schutzlos der Globalisierung ausgesetzt seien und von „Coca-Colisierung“ und einer unersättlichen westlichen Konsum-und Profit-Kultur aufgesogen und zerstört würden. Tom Palmer zeigt die Haltlosigkeit dieser Argumentation auf.

Occasional Paper 2

Tom G. Palmer: Globalisation and Culture

Diese Sichtweise geht häufig von einer Romatisierung „exotischer“ Kulturen und traditio-neller Lebensformen aus, die von den für reiche Touristen so überaus „fotogenen Wilden“ in der Regel nicht geteilt wird.

Alle Kulturen ändern und entwickeln sich ständig, und zwar umso schneller und produktiver, je enger die Kontakte mit anderen Kulturen sind. Kaum jemand würde heute argumentieren, dass Japan durch seine Modernisierung und Industrialisierung weniger japanisch sei und seine traditionelle Kultur aufgegeben hätte. Und von außen romantisch und authentisch anmutende Armut ist nun gewiss kein Wert, den wir berechtigt wären, zu perpetuieren.

Gerade als Liberale müssen wir die Freiheit aller Kulturen fordern und fördern, sich selbst zu entscheiden, wie sie sich entwickeln wollen. Vor allem muss der freie Zugang zu den Weltmärkten ihnen die notwendigen Optionen garantieren. Davon wollen sie die Globalisierungsgegner ausschließen.

Tom Palmer stellt die Problematik in knapper Form anschaulich dar und zieht die notwendigen liberalen Schlussfolgerungen. Natürlich empfiehlt das Liberale Institut dringend die Lektüre dieses Occasional Paper Nr. 2. Tom G. Palmer ist Senior Fellow der renommierten liberalen Denkfabrik Cato Institute in Washington und Direktor der Cato University. Er gehört zu den weltweit profiliertesten Experten zum Thema kulturelle Aspekte der Globalisierung.

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