Antrittsbesuch des Botschafters der Republik Estland

Rainer Willert, Mart Laanemäe, Rolf Berndt Mart Laanemäe, der neue Botschafter aus Estland hat seinen Antrittsbesuch bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit absolviert. Empfangen wurde der Botschafter von Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, der dem Besucher zunächst die eindrucksvolle Geschichte des Truman-Hauses darlegte und dann über die Arbeit der Stiftung im In- und Ausland referierte. Botschafter Laanemäe, der in der zweiten Hälfte der 90er Jahre Regierungsmitglied in Estland war, verwies darauf, dass er die Stiftungen aus eigener Erfahrung kenne und überaus schätze.
Ebenfalls zur Sprache kam die aktuelle Lage angesichts Finanzkrise und des noch laufenden Georgienkonflikts. Estlands Entwicklung selbst habe sich verlangsamt, stecke aber nicht in der Krise. Der Engpass, das sehe man heute deutlich, sei nicht das Kapital. Mittlerweile, so Botschafter Laanemäe, fehle das Personal. Rolf Berndt verwies in diesem Zusammenhang auf die Begabtenförderung, die Unterstützung bei der Ausbildung junger Menschen brächte. Allerdings sei die Anzahl ausländischer Stipendiaten relativ klein.

Estland Einen Rück- und Ausblick auf die weitere Arbeit der Stiftung in Mittel-, Südost- und Osteuropa und spezifisch in Estland gab Rainer Willert, ehemaliger Projektleiter der Stiftung in Estland und heutiger Referent für die Region. Den Ansatz der Stiftung, Know-how aus Ländern wie Estland in solche Regionen zu tragen, die in ihrer Entwicklung erst noch schaffen müssten, was die neuen EU-Länder bereits absolviert haben, unterstützte der Botschafter nicht nur. Mehr noch hielt er es für eine freudige Pflicht seines Landes, dieserart ein wenig von dem zurück- bzw. weiterzugeben, was man selbst empfangen habe. Gerne wolle er in Zukunft vermitteln, wenn die Stiftung für die Freiheit Experten aus Estland brauche.





