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Treffen in Tunesien, „einem speziellen Land“

Chekib Nouira, Präsident des Stiftungspartners IACE mit Gerhardt und Regionalbüroleiter Meinardus
Chekib Nouira, Präsident des Stiftungspartners IACE mit Gerhardt und Regionalbüroleiter Meinardus
Anlässlich der Konferenz der Projektleiter der Stiftung in der Region Mittelmeerländer hat der Vorstandsvorsitzende der Stiftung für die Freiheit, Wolfgang Gerhardt, Tunesien besucht. Dabei nutzte er die Gelegenheit zu politischen Gesprächen mit hochrangigen Vertretern der tunesischen Regierung, des Parlamentes und der Partnerorganisationen. Wiederholt bezeichnete Gerhardt Tunesien als „ein ganz spezielles Land für die Stiftung“: Im Jahre 1964 hatte die Stiftung in dem nordafrikanischen Land ihre Auslandsarbeit mit einem Journalistenausbildungsprogramm begonnen, seither ist sie kontinuierlich in Tunesien vertreten. Tunis ist einer von insgesamt sieben Bürostandorten im Nahen und Mittleren Osten.

Auch in diesem Teil der Welt gewinnt für die Programmarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit die regionale Netzwerkbildung an Bedeutung. Daher nahmen die Diskussionen und die Planungen in Bezug auf grenzübergreifende Bildungsprogramme und Dialogmaßnahmen breiten Raum auf dem Treffen der Projektleiter in Tunis ein. Im Rahmen von abgestimmten Maßnahmen, die vom Regionalbüro in Kairo gesteuert werden, fördert die Stiftung Netzwerke von liberalen arabischen Parteien, Menschenrechtsgruppen und marktwirtschaftlich orientierten Instituten und Unternehmerverbänden.

„Gerhardts Besuch ist ein Signal“

In Tunis führte Wolfgang Gerhardt ausführliche Gespräche mit dem Vorstand der Parti Social Liberal (PSL); diese Partei gehört dem liberalen Weltverband Liberal International an und ist Gründungsmitglied des Network of Arab Liberals (NAL), dem kürzlich konstituierten Verbund liberaler Parteien in der arabischen Welt.

Gruppenbild mit Wolfgang Gerhardt und Stiftungsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Region
Gruppenbild mit Wolfgang Gerhardt und Stiftungsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Region
Bei Gerhardts Gesprächen in Tunesien ging es unter anderem um die politische Lage im Mittelmeerraum und die Perspektiven der Mittelmeerunion, die politische Situation in Tunesien und die Rolle der kleineren politischen Parteien im System. Besonderes Interesse zeigte der Stiftungsvorsitzende an den Perspektiven der Demokratisierung in diesem Teil der Welt und am Verhältnis von Staat und Religion im arabischen Raum.

Bereichsleiter Harald Klein mit Alexander Knipperts (links) und Ralf Erbel (Mitte)
Bereichsleiter Harald Klein mit Alexander Knipperts (links) und Ralf Erbel (Mitte)
Harald Klein, Leiter des Bereiches Internationale Politik der Stiftung, begleitete Gerhardt nach Tunesien. Zwei neue Kollegen nahmen erstmals an einer Regionalbürokonferenz teil: Ralf Erbel, der als Projektleiter in Amman die Stiftungsarbeit in Jordanien, Libanon und in Bezug auf den Irak koordiniert und Alexander Knipperts, der designierte Leiter des Projektbüros in Algier, das für die Subregion Maghreb verantwortlich ist.

„Die Anwesenheit der Stiftungsleitung ist ein Signal, dass für uns Tunesien und unsere tunesischen politischen Freunde wichtige Partner sind und bleiben“, sagte Regionalbüroleiter Ronald Meinardus anlässlich eines Empfanges in den Räumlichkeiten des tunesischen Unternehmerverbandes und Stiftungspartners Institut Arabe des Chefs D’Entreprise (IACE).

Die Stiftung in den Mittelmeerländern
letzte Änderung: 23.10.2008


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