Wolfgang Gerhardt als Stiftungsvorsitzender wiedergewählt

Wolfgang Gerhardt
Das Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat unter Leitung seines Vorsitzenden Prof. Jürgen Morlok den Stiftungsvorstand neu gewählt.

Im Amt bestätigt: Richter, Zumpfort, Berndt (o.), Gerhardt, Schwaetzer, Hoffmann, Morlok, Röhlinger (u.)
Als Vorsitzender des Vorstands einstimmig bestätigt wurde Wolfgang Gerhardt MdB. Ebenfalls wiedergewählt wurden Wolf-Dieter Zumpfort und Axel Hoffmann als Gerhardts Stellvertreter, Manfred Richter als Schatzmeister, Rolf Berndt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied sowie Irmgard Schwaetzer und Peter Röhlinger MdB als weitere Vorstandsmitglieder. Gerhardt war 2006 zum Nachfolger von Otto Graf Lambsdorff an die Stiftungsspitze gewählt und 2007 erstmals im Amt bestätigt worden.
Gerhardt nach seiner Wahl: "Ich freue mich von ganzem Herzen über meine Wiederwahl und nehme die Verantwortung an der Spitze der Stiftung gerne weitere vier Jahre wahr. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Freiheit in Deutschland und weltweit."
Ins Kuratorium gewählt wurde FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Als Kuratoriumsmitglieder bestätigt wurden Hinrich Enderlein, Detlef Kleinert, Prof. Jürgen Morlok und Ruth Wagner.
Florian Langenscheidt zu Gast

Florian Langenscheidt spricht vorm...
Das Kuratorium der Stiftung hat es sich zur Tradition
gemacht, am Vorabend seiner Sitzungen mit einem hochkarätigen Referenten eine
inhaltliche Diskussion zu führen. Diesmal war der Verleger Florian
Langenscheidt nach Potsdam eingeladen. Sein Thema: "Wenn wir träumen dürften:
Wie sähe die Schule des 21. Jahrhunderts aus?"

...Kuratorium der Stiftung für die Freiheit.
Langenscheidt, unweit des Potsdamer Stiftungssitzes zu
Hause, begann seine Ausführungen mit einem Kompliment: Eine schönere Stelle für
eine Stiftung für die Freiheit als hier am Griebnitzsee, 30 Meter entfernt von
dem Ufer, an dem die Mauer stand, könne er sich nicht vorstellen. Dann war Langenscheidt schnell beim Thema: Er
wünschte sich eine Schule, in der Neugier, Demut vor dem Nichtwissen,
Kreativität, Fehlertoleranz und Vernetzung gelebt werde. Die Vermittlung von
Wissen müsse viel stärker durch Fallbeispiele geschehen.
Auch der Unterrichtsinhalt müsse auf den Prüfstand und sich viel mehr als bisher an den Interessen der Schüler orientieren. Um dafür Platz zu schaffen, sollten die Lehrpläne deutlich reduziert werden. Schulen täten gut daran, sich einen Aufsichtsrat an Praktikern zuzulegen und Rituale zu üben - derzeit werde Lehrern, Schülern und Eltern nicht dabei geholfen, Stolz auf ihre Schule zu entwickeln.





