Gedenken an Wolfgang Mischnick

Wolfgang Mischnick „Ich wäre sehr froh darüber, wenn jeder, der überzeugter Liberaler ist, bei seinen eigenen Gedanken nicht nur das ‚Ich’, sondern auch das ‚Wir’ sieht.“ - mit diesem Zitat Wolfgang Mischnicks und der Bemerkung, dass Mischnick dies nicht nur gefordert, sondern immer auch praktiziert habe, würdigte der Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt, den langjährigen Fraktionsvorsitzender der FDP im Deutschen Bundestag.

Dr. Wolfgang Gerhardt Mischnick hatte Jahrzehnte des Liberalismus in Deutschland geprägt: Als stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, Bundesminister, hessischer Landtagsabgeordneter, Landesvorsitzender der hessischen FDP und nicht zuletzt an der Spitze der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Auf einer Gedenkveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Wilhelm-Külz-Stiftung sowie der FDP-Bundestagsfraktion zum 85. Geburtstag des vor vier Jahren verstorbenen Dresdeners waren viele Weggefährten, politische Mitstreiter und Freunde Ende September in seiner Geburtsstadt zusammen gekommen, um dieser herausragenden Persönlichkeit des deutschen Liberalismus zu gedenken. Und so hob Wolfgang Gerhardt das Credo des Sachsen hervor: „Unbequemes auszusprechen und einzufordern, darf nicht daran scheitern, dass es unpopulär ist.“ Wolfgang Mischnick habe Zeit seines Lebens so gehandelt.





