Freiheitssymposium 2012: Mehr Vertrauen in Europa
Für eine Generation, die weder die nationalsozialistische noch die stalinistische Diktatur erlebt hat, ist Europa längst zu etwas Gewohntem geworden. Eine ältere Generation, die zwei Hyperinflationen erlebt hat, hatte eher Bedenken gegen eine einheitliche europäische Währung. Anderen wiederum geht alles viel zu langsam, und wieder anderen ist Europa zu kompliziert.
In der EU hat Europa so viel Souveränität gebündelt wie kein anderer Kontinent. Europa ist mit dieser stillen Revolution aus dem Gröbsten heraus. Aber es ist noch nicht da angekommen, wo es sein will.
Bisher hat es uns die längste Friedensperiode nach den Katastrophen des letzten Jahrhunderts beschert. Europa hat dazu beigetragen, dass die Spaltung unseres Kontinents überwunden wurde. Selbst wenn es „nur“ das gewesen wäre, hätte es sich schon gelohnt. Denn ohne Frieden und Freiheit ist alles nichts.
Die Wertschätzung des Erreichten und die Festigung auf dem Weg in die Zukunft, die Überwindung von Rückschlägen, das alles sind Herausforderungen, die die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beim Freiheitssymposium 2012 am 19. Januar 2012 in Berlin mit namhaften Gästen erörtern möchte: Hans-Dietrich Genscher, John Kornblum, Prof. Heinrich August Winkler und Sir Graham Watson. Es moderiert Udo van Kampen.





