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Gesellschaftliche Beteiligung fördern, Demokratie stärken

Vertreter der Politischen Stiftungen und jeweilige Stiftungspartner aus Südafrika, Palästina und den Philippinen
Vertreter der Politischen Stiftungen und jeweilige Stiftungspartner aus Südafrika, Palästina und den Philippinen
„Gesellschaftliche Beteiligung fördern, Demokratie stärken“- unter diesem Titel stand eine erfolgreiche Präsentation aller deutschen Politischen Stiftungen bei den diesjährigen Eschborner Fachtagen. Dieser von der „Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit“ - GTZ - bereits zum 10. Mal angebotene Fachdialog bot eine exzellente Gelegenheit, einem zahlreichen und internationalen Fachpublikum Projekte der Stiftungsarbeit näher zu bringen.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit nutzte diese optimale Möglichkeit, sich als Stiftung für die Freiheit sowohl medienwirksam im Hinblick auf ihr neues Auftreten, aber auch inhaltlich mit der Präsentation beispielhafter Projektarbeit dem aufmerksamen Fachpublikum vorzustellen. .

Der Vorsitzende der südafrikanischen kommunalpolitischen Vereinigung der liberalen Oppositionspartei „Democratic Alliance“, Herr Fred Nel, überzeugte die Teilnehmer durch eine lebendige und auf die besonderen Umstände in Südafrika eingehende Präsentation. Er zeigte auf, wie die Kooperation mit der Stiftung für die Freiheit einen wichtigen Beitrag zum „Capacity Development“ leistet, also jene Handlungskompetenz vermittelt, um liberale Lösungen entwickeln und voranzubringen zu können. Dadurch gelinge es erst, trotz noch großer Differenzierungen seit dem Ende der Apartheid Chancengleichheit als Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Eva-Maria Köhler-Renfordt, Arnd Henze (WDR) und Fred Nel
Eva-Maria Köhler-Renfordt, Arnd Henze (WDR) und Fred Nel
Die Leiterin des FNSt-Regionalbüros Afrika mit Sitz in Johannesburg, Frau Eva-Maria Köhler-Renfordt, wies auf die langjährigen Erfahrungen der Stiftung in der Demokratieförderung hin, durch die in Ländern wie Südafrika die Grundlagen für eine politische Sozialisierung erst gelegt würden.

Angeregt durch die Beiträge der Vertreter der Stiftungen aus Südafrika, aber auch aus den Philippinen und Palästina, fiel es dem Moderator Arnd Henze vom WDR nicht schwer, einen interessanten Austausch mit dem Fachpublikum zu initiieren, so dass letztlich die Uhr das Ende des Dialogs bestimmen musste.

Ernst Specht
letzte Änderung: 12.09.2008


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