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Erkundungstour: Pakistanische Liberale in Deutschland

Sieben Mitglieder und Funktionäre liberaler Organisationen aus Pakistan hatten die Gelegenheit, an einem Besuchsprogramm der Internationalen Akademie für Führungskräfte teilzunehmen. Ziel und Zweck der Reise war es, den pakistanischen Freunden das deutsche Parteiensystem nahe zu bringen, die FDP als liberale Partei mit ihren internen Strukturen und politischen Aktivitäten vorzustellen sowie das Wirken der ganzen liberalen Familie aufzuzeichnen.

Heinz-Peter Haustein MdB führt durch den Reichstag. Von rechts: Asif Khan, Vorsitzender des LFP und Annes Jillani, Gründungsmitglied des LFP
Heinz-Peter Haustein MdB führt durch den Reichstag. Von rechts: Asif Khan, Vorsitzender des LFP und Annes Jillani, Gründungsmitglied des LFP
Begonnen hatte die Tour im Erzgebirge, im bereits weihnachtlichen Seiffen, wo die Gäste unter anderem Tino Günther MdL und Heinz-Peter Haustein MdB trafen. Beide Politiker machten deutlich, wie wichtig die lokale Verankerung in der Kommune, aber auch in der regionalen Partei ist. Beide tragen seit 1990 kommunalpolitische Verantwortung für die FDP und beide zogen 2004 beziehungsweise 2005 in übergeordnete Parlamente – Landtag und Bundestag - ein. Dass die konsequent liberale Politik vor Ort Früchte trägt, zeigen die beiden erfolgreichen und überregional bekannten Städte Seiffen und Deutschneudorf. In beiden „boomt“ die örtliche Wirtschaft, die Infrastruktur ist gut ausgebaut und die Arbeitslosigkeit ist gering.

Reinhard Werner, Geschäftsführer der sächsischen Wilhelm-Külz-Stiftung, erläutert seine Vorhaben für 2007
Reinhard Werner, Geschäftsführer der sächsischen Wilhelm-Külz-Stiftung, erläutert seine Vorhaben für 2007
Danach besuchte die pakistanische Delegation Dresden und lernte im neu bezogenen „Liberalen Haus“ das sächsische liberale Netzwerk, bestehend aus FDP, Abgeordnetenbüros, Wilhelm-Külz-Stiftung, Jungen Liberalen, Liberale Mittelstandsvereinigung und Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker kennen. Das Zusammenwirken all dieser Organisationen und Institutionen beeindruckte die pakistanischen Gäste, basiert es doch auf einem hohen Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit, gegenseitiger Achtung und Toleranz sowie einer gehörigen Portion Enthusiasmus. Dass zum Beispiel ein Einzelner – Reinhard Werner, Geschäftsführer der Wilhelm-Külz-Stiftung – eine ganze Landesstiftung über Jahre am Laufen hält, hat sie sehr erstaunt. In Sachsen besuchten die Gäste aus Pakistan außerdem noch die Frauenkirche zu Dresden, den Sächsischen Landtag und die Landeswahlkommission in Kamenz.
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letzte Änderung: 12.09.2008


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