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Entwicklungspolitik in Zeiten der Globalisierung
Wie kann es gelingen, dass immer mehr Menschen von der Öffnung von Märkten und Gesellschaften profitieren? Dieser Frage widmet sich ein Kongress am 21. und 22. Oktober in Berlin.
Menschen in vielen Regionen der Welt leben immer noch in bitterer Armut. Die klassische Entwicklungspolitik der Industriestaaten hat nur begrenzte Erfolge hervorgebracht. Welche Antworten haben die Liberalen auf die drängenden Fragen der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Entwicklung? Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat deshalb „Globalisierung und Entwicklung“ zu einem ihrer Themenschwerpunkte gemacht.
Auf einer Konferenz im Umweltforum Berlin werden renommierte Politiker, Wissenschaftler und Publizisten zu verschiedenen Aspekten des Themas Stellung nehmen. So widmet sich Professor Bibek Debroy aus Indien in seinem Eröffnungsvortrag der Frage, ob wirtschaftliche Entwicklung zu Lasten traditioneller Werte gehen muss.
Im Vortrag von Otto Graf Lambsdorff geht es um das Verhältnis von Menschenrechten und Marktwirtschaft, er diskutiert anschließend über dieses Thema mit Richard Herzinger von der ZEIT. Weitere Themen werden das Konzept der nachhaltigen Entwicklung, Sinn und Unsinn traditioneller Entwicklungspolitik sowie die Zukunft der Bretton-Woods-Institutionen jeweils von mehreren Experten diskutiert.
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