Eine Vorstellung in Zeit und Raum
Tietz, geboren in Berlin-Wilmersdorf, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete an verschiedenen Ausstellungsprojekten und Veröffentlichungen zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2000 erschien sein Bildband „Berliner Verwandlungen“. Außerdem schreibt Jürgen Tietz für verschiedene überregionale Tageszeitungen wie "Tagesspiegel", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Neue Züricher Zeitung" sowie "Bauwelt" zu den Themen Architektur, Stadtplanung und Denkmalpflege.In seiner neuen Veröffentlichung „Die Stiftung für liberale Politik“ strukturiert der Kunsthistoriker den Inhalt in sechs Kapitel: Raum, Stil, Öffnung, Begegnung, Transparenz, Form und Perspektiven. Diese Gliederung ermöglicht dem Autor eine abwechslungsreiche Verknüpfung von architektonischen Beschreibungen, geschichtlichen Hintergründen, Zitaten, Portraits und Themenschwerpunkten der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Das Konzept des Buches findet sich auch im Layout des Bandes wieder: Schrift und Zeilenabstände nutzen den Raum großzügig, oft werden Einleitungen mit Bildern hinterlegt, sodass ein Eindruck von Transparenz entsteht. Die Fotos sind – aufgrund der historischen Abbildungen – nicht alle farbig, was aber der modernen Wirkung des Buches keinen Abbruch tut.
Unter anderem widmet sich der Band dem Truman-Haus in Potsdam, in welchem US-Präsident Truman während der Potsdamer Siegermächtekonferenz im Juni 1945 residierte. Mit einem Überblick über dieses historische Ereignis, Bildern eines verheerenden Brandes im Truman-Haus und - im Kontrast dazu – Fotos des modern renovierten Baus, stellt Tietz die verschiedenen Gesichter des Hauses dar.
Die neu erschienene Publikation ist im Buchhandel und beim Interessentenservice der Friedrich-Naumann-Stiftung ( viola.neuheiser@fnst.org ) unter Artikelnummer S-08-0006 für 32 Euro erhältlich.





