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Ehemalige Seminarteilnehmer gründen Alumni-Verein

Regionalbüroleiter Meinardus, ein Alumni und Stiftungsmitarbeiter Ouerdane
Regionalbüroleiter Meinardus, ein Alumni und Stiftungsmitarbeiter Ouerdane
Die Seminare der Internationalen Akademie für Führungskräfte (IAF) gehören zu den beliebtesten und erfolgreichsten Maßnahmen der internationalen Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Die Teilnehmer sind in der Regel jüngere Führungspersönlichkeiten aus dem Partnerumfeld. Wer einmal in Gummersbach zu einem der internationalen Seminare war, vergisst diese Erfahrung nicht so schnell, berichten die Ehemaligen unisono. Im Sinne der Kontaktpflege und Netzwerkbildung sind über die Jahre in vielen Ländern Alumni-Vereine entstanden. Ein derartiger Klub von IAF-Ehemaligen hat sich jetzt auch in Algerien zusammengefunden.

Vor 50 Jahren hat die Stiftung ihre Auslandsarbeit in Tunesien begonnen, die Projektarbeit im Nachbarland Algerien ist hingegen gerade einmal knapp zehn Jahre alt: 2004 begann die Stiftung dort mit einem Projekt zur Frauenförderung und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche. Inzwischen wird das Projekt Algerien von Rabat aus im benachbarten Marokko geleitet. Ein kleines und motiviertes Team in Algier leistet die Arbeit vor Ort.

Das nordafrikanische Land blickt auf eine wechselvolle, zum Teil tragische Geschichte zurück: Einst französische Kolonie haben die Algerier ihre eigene Revolution und einen blutigen Bürgerkrieg hinter sich. An seiner jüngeren Geschichte leidet das Land heute immer noch; langsam und behutsam öffnet sich der größte Flächenstaat Afrikas, der mit riesigen Öl- und Gastvorkommen gesegnet ist, der Außenwelt - zunächst gegenüber seinen Nachbarn, dem Mittelmeerraum und schließlich Europa und dem Rest der Welt.

In den Räumen des Alumni-Vereins
In den Räumen des Alumni-Vereins
Die Einflüsse des Sozialismus, die Nachwirkungen der islamistischen Gewalt und die starke Präsenz des Sicherheitsapparates sind Faktoren, die das öffentliche und politische Leben auch heute beeinflussen. Dies ist kein einfaches Umfeld für liberale Projektarbeit. Dennoch: Heute verfügt die Stiftung über eine breite Palette algerischer Partner, die zu Menschenrechtsthemen, der Rolle der Frau und zu wirtschaftlichen Reformen arbeiten. Im Vordergrund steht dabei auch hier immer wieder der Dialog mit der Jugend. Mit dem Unternehmerverband CARE – das Kürzel steht für Cercle d’Action et de Reflexion autour de l’Entreprise - hat die Stiftung im vergangenen Jahr ein Kooperationsabkommen vereinbart. Seine marktwirtschaftlichen Appelle an Regierung und Minister finden breiten Widerhall in den Medien. Hierzu fördert die Stiftung Veranstaltungen zu Themen des Arbeitsrechts, der Dezentralisierung oder zur Rolle der Frau und neuerdings auch zum Klimawandel – um nur einige Themen zu nennen.

Gute Worte für Deutschland

Gruppenfoto der Alumni-Mitglieder
Gruppenfoto der Alumni-Mitglieder
In den letzten Jahren besuchten gut zwei Dutzend algerische Führungspersönlichkeiten auf Einladung der Stiftung die Akademie für Führungskräfte in Gummersbach. Kürzlich war Regionalbüroleiter Ronald Meinardus in Algier und bei der Gelegenheit fand im Stiftungsbüro von Algier die Gründungsversammlung der algerischen Alumni-Gruppe statt. Aus Rabat war Projektleiter Rüdiger Graichen angereist. Auch wenn die Teilnehmer aus unterschiedlichen Partnerorganisationen stammen, so haben doch alle gute Worte für die Zeit in Deutschland übrig. Die Alumni vereinbarten eine Reihe von Maßnahmen, um ihr neues Netzwerk mit Leben zu füllen: Neben der heutzutage fast obligatorischen Facebook-Seite wollen sich die algerischen Ehemaligen regelmäßig zu Diskussionsrunden und Seminaren zusammenfinden.

„Die Gründung dieser Alumni Gruppe macht Mut in einem Land, in dem selbst kleine Schritte der Verständigung, der Botschaftsvermittlung und der Transparenz nach innen und außen mühsam sein können“, sagt Graichen. Dabei – so der Projektleiter weiter – habe Algerien die besten Voraussetzungen, seinen Menschen neue Chancen zu geben, indem es die Märkte öffnet und das Land stärker in den internationalen Dialog einbringt.

Hier will die Alumni-Gruppe ihren eigenen kleinen Beitrag leisten.

Zur Stiftung in Algerien
letzte Änderung: 05.03.2013


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