Duisburg: Auszeichnung für Stiftungs-Stipendiatin

Nino Sologashvili-Metzler und Professor Dr. Tobias Debiel, Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden Zusammen mit der Duisburger Universitätsgesellschaft hat die Hochschule Duisburg-Essen ihre besten Absolventen und Promovenden geehrt. Erfreulich aus Sicht der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit: Unter den Auszeichnungen war eine des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und die ging (auf Vorschlag von Professor Dr. Tobias Debiel) an eine Stipendiatin der Stiftung: Nino Sologashvili-Metzler.
Mit dem Preis werden ausländische Studierende ausgezeichnet, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben. Die 1978 geborene Georgierin ist seit Herbst 2004 Stipendiatin der Stiftung für die Freiheit. Sie studierte in Tiflis Journalistik und seit 2001 an der Universität Duisburg-Essen Germanistik, Neuere/Neueste Geschichte und Politikwissenschaft.

Campus Essen Die Begabtenförderung der Stiftung will Stipendiaten nicht nur zu fachlichem Erfolg verhelfen, sondern auch persönliches Engagement fördern. Sologashvili-Metzler ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass das gelingen kann. Die Dolmetscherin und Übersetzerin für die Sprachen Russisch, Georgisch und Deutsch ist Mitübersetzerin der im Herbst erscheinenden Memoiren Eduard Schewardnadses, Ansprechpartnerin für die Stipendiaten an ihrer Uni, hat in verschiedenen Arbeitskreisen der Stiftung mitgearbeitet sowie Veranstaltungen konzipiert und moderiert. Seit bald zehn Jahren veröffentlicht sie journalistische Beiträge, u.a. für die WAZ und den Deutschlandfunk. Ganz besonders setzt sich Nino Sologashvili für die weltweite Pressefreiheit ein. Ihr besonderes Engagement gilt der Meinungs- und Pressefreiheit in den postsowjetischen Staaten. Ihr letzter Artikel "Russlands demokratisches Gewissen" in der Zeitschrift journalist prangert die brutale Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkowskaja an.
Zur Begabtenförderung





