Dokumentation zu den Demokratie-Potenzialen im Iran
Seit mehr als einem Jahrzehnt führt die Stiftung in regelmäßigem Abstand Tagungen zur Situation im Iran durch. Jetzt liegt die Dokumentation einer vom Auswärtigen Amt geförderten Tagesveranstaltung am 16. Juli 2011 in Bonn vor.
Von 2000 bis 2008 wurden in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach bereits vier große Wochenend-Veranstaltungen über den Iran und seine Kultur, Wirtschaft und Politik durchgeführt. Im Juli letzten Jahres lud Klaus Füßmann, Leiter des Regionalbüros NRW, zu einer Tagesveranstaltung über "Kulturelle und politische Demokratie-Potenziale im Iran" nach Bonn ein. Ziel der Veranstaltung war, nicht nach den Chancen, sondern nach tiefer liegenden, im Iran höchst lebendigen oder aktivierbaren Verständigungsformen, Bildungs-Horizonten und anderen (eher) kulturellen Vorzügen, die Demokratie befördernde Kraft entfalten, zu fragen. Wo liegen Potenziale, an die man mit Blick auf einen bahnbrechenden Demokratisierungsprozess anknüpfen kann?

Diskussionsrunde mit Ali Samadi, Eva Orthmann, Maryam Ansary und Arno Tappe
Drei Experten hielten Impulsreferate zu den „Chancen durch Bildung im Iran“ (Prof. Eva Orthmann), zur „Zivilgesellschaft als Motor der Demokratisierung im Iran“ (Ali Samadi Hamadi) und zur „Rolle des Iran im regionalen Machtkontext“ (Arno Tappe). Die ersten beiden Beiträge dokumentieren wir nunmehr in dieser Broschüre. Desweiteren haben die Moderatorin der Gesprächsrunde am Veranstaltungstag (Maryam Ansari) und der Veranstaltungsleiter (Klaus Füßmann) zusätzliche Artikel zum „Journalismus im Iran“ bzw. zum Thema „Iran in der politischen Bildung“ vorgelegt.
Wenn diese Publikation einen kleinen Impuls zur Demokratieförderung im Iran leistet, dann sind aus den Demokratie-Potenzialen schon Demokratie-Chancen geworden. Das wäre sehr viel.
Download: Kulturelle und politische Demokratie-Potenziale im Iran (PDF)
Die Broschüre kann kann im Regionalbüro Gummersbach der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Theodor-Heuss-Straße 26 in 51645 Gummersbach; E-Mail: klaus.fuessmann@freiheit.org) kostenfrei erworben werden.





