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Do Intellectual Property Rights Harm Africa?

Occasional Paper 4

Eins der bekanntesten Bedrohungsszenarien und Negativbeispiele der Globalisierungsgegner ist die „Coca-Colonialisierung“ der Dritten Welt. In typischer Bevormundung der Armen wird entschieden, dass die süße Limonade für sie nicht nötig sei, ja sogar schädlich, dass folglich ihre Vermarktung in armen Ländern verhindert werden müsse.

James Shikwati hält dem entgegen, dass entsprechender Markenschutz nicht nur den Brauseherstellern nützen würde, sondern gerade auch den Armen auf dem Lande, weil es für die Pharmahersteller eine Expansion in diese Randmärkte finanziell tragbar machen würde, dürfte unseren Globalisierungsgegnern nicht gefallen, aber vielleicht doch einleuchten. Denn die Konkurrenz beliebig raubkopierter Generika kann sich kaum ein Unternehmen auf Dauer leisten. Ein minimaler finanzieller Anreiz muss schon da sein, um einen Markt interessant zu machen.

Konsequent fordert Shikwati den Schutz intellektuellen Eigentums auch in Afrika, um gerade den Pharmasektor zu gewinnen, mit gegen die „Armutskrankheiten“ wie Malaria und Aids anzukämpfen, die neben dem Brain Drain zu den größten Entwicklungshemmnissen auf dem Konti-nent gehören.

Die Broschüre „Do Intellectual Property Rights Harm Africa?“ ist die eindrucksvolle liberale Stellungnahme eines engagierten Afrikaners.

James Shikwati ist Direktor des Inter Region Economic Network (IREN) in Kenia und renommierter Experte für Afrikas wirtschaftliche Entwicklung.

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letzte Änderung: 05.09.2008


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