Design und Kunst im Nationalsozialismus
Allen andersartigen Bemühungen zum Trotz hält sich in der Geschichte der deutschen Kunst und des Designs hartnäckig der populäre Mythos, daß mit dem Jahre 1933 alle Bemühungen um die Moderne abgerissen seien. Bereits die Frage, ob und inwiefern der Nationalsozialismus modern gewesen sei, darüber hinaus modernistische Elemente in sich trug und zu tragen bereit war, stößt auf vehemente, aber kaum begründete Vorbehalte. Grundsätzlich muß davon ausgegangen werden, daß moderne Gestaltungsmittel im nationalsozialistischen Staat nicht von vornherein als ausgeschlossen oder unerwünscht galten, gar verboten waren.
Mit dieser Thematik befasst sich der gerade erschienene Band "Die Moderne im Nationalsozialismus", herausgegeben von Volker Böhnigk und Joachim Stamp.
Auszug aus dem Vorwort
Die Moderne im Nationalsozialismus, hg. von Volker Böhnigk/Joachim Stamp, University Press: Bonn 2006, 207 Seiten mit zahlr. Photos und Abbildungen, ISBN 3-86529-007-8, Paperback 24,90 Euro.
Mit Beiträgen von Rolf Sachsse, Karl Stamm, Albrecht Dümling, Olaf Peters, Horant Fassbinder, Volker Böhnigk, Karin Genings.
Gedruckt mit Unterstützung der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar.
Der Band ist über den Buchhandel oder direkt über die University Press unter www.u-press.de zu beziehen.





