
Europaparlament, Brüssel
Dialogprogramm Brüssel (DPB)
Brüssel, Belgien
Seit 1985 hat das die Stiftung einen Sitz in der belgischen Hauptstadt als Zentrum europäischer Politik. Das Büro befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den wichtigen Europäischen Institutionen, des Parlaments, des Ministerrats und der Europäischen Kommission.
Der Fokus des Dialogprogramm Brüssel (DPB) liegt auf der Förderung des Dialogs. Inhaltlich konzentrieren sich die Veranstaltungsprogramme auf die Gestaltung liberaler Politik bedeutsamer Themenfelder, wie Menschenrechte, die Bürgergesellschaft, Eigentum, Marktwirtschaft, Freihandel und Umwelt. Damit leistet das DPB einen liberalen Beitrag zum politischen Dialog auf europäischer Ebene. Liberale Ideen und Politikkonzepte werden entwickelt und diskutiert.
Insbesondere für Multiplikatoren aus Entwicklungs- und Transitionsländern schafft das DPB ein geschätztes Forum, um gemeinsam mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Vertretern des Ministerrates und der Europäischen Kommission sowie mit Entscheidungsträgern bei der NATO politisch zeitgemäße und lösungsorientierte Ansätze zu aktuellen politischen Themenbereichen zu entwickeln. In die Diskussionen werden regelmäßig Fachreferenten aus Nichtregierungsorganisationen, europäischen Dachverbänden und Thinktanks eingebunden.
Teil des DPB ist das EU-Liaison-Referat. Von hier aus werden Möglichkeiten der Ko-Finanzierung unserer Projekte weltweit durch die Europäische Kommission sondiert. Die Projektbüros werden von der Antragstellung über den Vertragsabschluss bis hin zum Endbericht intensiv beraten und begleitet.
Um den Austausch von Ideen und die Erweiterung der weltweiten liberalen Netzwerke kontinuierlich auszubauen, organisiert das DPB darüber hinaus zahlreiche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen für das Brüsseler Fachpublikum. Auch hier stehen aktuelle politische Themen und die Diskussion liberaler Politikansätze im Vordergrund.
Die Aufgaben
Konferenzteilnehmer im
Theodor-Heuss-Raum des DPB Konzeption, Organisation und Durchführung von
- Seminaren, Konferenzen, Informations- und Studienprogrammen
- Vorbereitungsprogrammen für die ins Ausland entsandten Mitarbeiter der Stiftung
- Werkstatt- und Roundtable-Gesprächen mit Referenten aus dem liberalen Partnernetzwerk weltweit
- Beobachtung von EU-Haushaltstiteln, Auswahl und Kommunikation entsprechender Projektausschreibungen in die Stiftungs-Projekte und Netzwerke weltweit
- Unterstützung der Stiftungsprojekte bei der EU-Antragstellung
- Unterstützung der Stiftungsprojekte während der Durchführung von EU-Projekten
Die Themen
- Freiheit und Eigentum
- Freiheit und Bürgergesellschaft/Zivilgesellschaft
- Freiheit und Rechtsstaat
- Friedenssicherung und Konfliktprävention
- Globalisierung und Entwicklung
- aktuell-politische Themen der EU-Agenda
In der konkreten Themengestaltung werden folgende Schwerpunkte definiert:
- Einführung in spezifische Kapitel des Acquis Communautaire bzw. Analyse der Umsetzung des Acquis Communautaire der Europäischen Union
- Perspektiven liberaler Politik in den neuen EU-Mitgliedsländern sowie der akzeptierten EU-Beitrittskandidaten
- Schwerpunkte liberaler Europapolitik: Menschenrechte und Minderheitenschutz in der EU, Liberalisierung europäischer Güter-, Kapital- und Arbeitsmärkte, Subsidiarität etc.
- Demokratisierung u.a. im Nahen Osten i.R. der EU-Nachbarschaftspolitik
- Stärkung des europäischen liberalen Netzwerkes
Die Teilnehmer
- Führungs- und Nachwuchsführungskräfte aus Entwicklungs- und Transitionsländern
- Führungs- und Nachwuchsführungskräfte aus den europäischen Institutionen, europäischen Dachverbänden, Botschaften und Verbindungsbüros
- Liberale Partner aus Entwicklungs- und Transitionsländern
- Brüsseler Fachpublikum, insbesondere bei den Veranstaltungen „Thought-bites at lunch-time“, „Liberal breakfast“, „Transatlantic Lunch Series“
Informationsprogramme
Auf Basis permanent aktualisierter Bedarfsanalysen konzentrieren sich die Informationsprogramme des Brüsseler Büros jeweils auf die für die Partner interessantesten Sektorpolitiken. Darüber hinaus werden die politischen und institutionellen Grundlagen der Arbeit der Europäischen Union (EU), des Europarats (ER), der Nordatlantischen Allianz (NATO), der Welthandelsorganisation (WTO), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der in Genf angesiedelten UN-Organisationen dargestellt und erläutert. Die Informationsprogramme richten sich hauptsächlich an die Partner der Stiftung in den mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der Europäischen Union und der NATO.
Dialogveranstaltungen
Basierend auf Fachreferaten von Experten aus sog. Entwicklungsländern, aus verschiedenen europäischen Nationen und aus international ausgerichteten Institutionen und Organisationen wird ein breites Spektrum an Themen und politischen Fragen diskutiert. Exemplarisch sei an dieser Stelle die „Transatlantic Lunch Series“ erwähnt, die in Kooperation mit dem „Transatlantic Institute“ organisiert wird.
Studienaufenthalte
Delegation türkischer Abgeordneter
im Europäischen Parlament Als ein überaus erfolgreiches Instrument zur Nachwuchsförderung haben sich innerhalb des Partnernetzwerkes die vom DPB organisierten Studienaufenthalte in Brüssel erwiesen. Während ihrer zum Teil mehrtägigen Aufenthalte werden den Teilnehmern, die an konkreten Studien über entwicklungspolitische Themen mit EU-, ER-, ILO- oder WTO-Bezug arbeiten, alle vorhandenen Ressourcen und Kontakte des DPB zur Verfügung gestellt.
Individual- und Kleingruppenprogramme
Programme für Einzelbesucher und Kleingruppen finden auf Anforderung von Projektleitern aus aller Welt statt. Sie dienen sowohl dem Austausch und der Vertiefung von Kenntnissen und Erfahrungen als auch der Anbahnung von Kontakten zur Europäischen Union und ihrer Institutionen.
Veranstaltungen für das Brüsseler Fachpublikum
Um entscheidungskräftige Kreise und Lobbyisten auf europäischer Ebene in einen permanenten Dialog einzubinden und auch auf diese Weise den organisierten Liberalismus international zu stärken, führt das DPB zahlreiche, speziell auf das Brüsseler Fachpublikum zugeschnittene Vortrags- und Diskussionsrunden durch. Beliebte Foren sind die Veranstaltungsreihen „Thoughtbites at Lunchtime“, „Liberal breakfast“ und „Transatlantic Lunch Series“.
Referenten- und Informationsvermittlung in andere Projekte der Stiftung weltweit
Zur Unterstützung eines lebendigen Know-how-Transfers sorgt das DPB für einen beständigen Austausch von Informationen, Expertenwissen und hochkarätigen Fachreferenten. Dieses Vorgehen bewährt sich sowohl zur Vertiefung und Ergänzung der Brüsseler Maßnahmen als auch zur Bereicherung der zahlreichen internationalen Projekte der Stiftung.




