Dauerausstellung mit Freiheitsereignissen eröffnet
Die Theodor-Heuss-Akademie ist die einzige Bildungsstätte der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Für die liberale Stiftung ist die Freiheit der Bürger Ziel und Auftrag zugleich. Die politische Durchsetzung von Freiheitsrechten und Demokratie in Deutschland war kein Selbstläufer, sondern wurde teils blutig erkämpft. Für die Freiheit zu streiten, war zu keiner Zeit leicht. An die Verwirklichung der Ideale der Aufklärung erinnern jetzt sieben zentrale Freiheitsereignisse:
Jede Etage des Wohnturms der Theodor-Heuss-Akademie erinnert die Besucher in Wort und Bild an zentrale Freiheitsereignisse der deutschen Geschichte. Jedes Ereignis war für sich ein Zeichen des politischen Aufbruchs.
Ausgewählte wurden folgende historische Ereignisse:
Hambacher Fest (27.-30. Mai1832)
Revolution von März 1848
Nationalversammlung (6. Februar 1919)
Freiheitlicher Widerstand (1933-1945/ 17. Juli 1944)
Parlamentarischer Rat (8. Mai 1949)
Volksaufstand (17. Juni1953)
Mauerfall (9. November 1989)
Wählt der Gast des Hauses den Weg zu seinem Zimmer über das Treppenhaus, so kann er chronologisch nach Geschichtsdaten aufgebaut, zehn Dokumente der Freiheit, wie zum Beispiel die „Magna Charta Libertatum (1215) oder KSZE Schussakte (1975), nachlesen. Neben diesen Freiheitsdokumenten wurden jeweils drei besonders relevante Freiheitsrechte stichwortartig zugeordnet und über den Stufen der Treppe angeordnet.
Um die Idee –ein liberales Haus mit Freiheitsereignissen künstlerisch auszugestalten- zu vollenden, wurden die 8 Seminarräume nach liberalen Vordenkern umbenannt. Ausgewählt wurden Wissenschaftler der letzten 2 Jahrhunderte, die sich für Freiheit und liberale Werte eingesetzt haben. So finden Sie Namen wie Ralf Dahrendorf, Friedrich August von Hayek, Theodor Mommsen, Karl Popper, Hugo Preuß, Clara vom Simson, Rudolf Virchow und Max Weber.
In Bildern und Text wird dem Betrachter die Geschichte lebendig näher gebracht. Bei der Auswahl des Bild- und Textmaterials war das zur Stiftung gehörende Archiv des Liberalismus unterstützend tätig. Künstlerisch und handwerklich umgesetzt wurden die Arbeiten von Oliver Stirböck, einen ehemaliger Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und heute Inhaber der Firma SPINDOC in Offenbach.
Die Ausstellung wurde durch das stellvertretende Vorstandsmitglied der Stiftung Axel Hoffmann eröffnet. In die Geschichte der Freiheitsereignisse führte an dem Abend Dr. Gerhard Söltenfuß, Bereichleiter Politische Bildung und Begabentenförderung, ein. Anschließen wurden alle Gäste zu einem Rundgang durch die Ausstellung eingeladen.




